Kreisliga Frauen: Geringswalder HV - TSV Oelsnitz 15:28 (8:17)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen feiern Kantersieg gegen Geringswalde!

In ihrem vorletzten Saisonspiel konnten die Oelsnitzerinnen in Hauswald gegen den Tabellenneunten Geringswald einen deutlichen 28:15 Auswärtssieg einfahren und erhalten sich damit die Hoffnung auch am Ende der Saison den 3.Tabellenplatz zu behaupten. Schon das Hinspiel hatten die Teppichstädterinnen mit 22:11 für sich entschieden und auf Grund der derzeitigen Tabellensituation gingen sie auch diesmal als Favoritinnen in das Spiel. Obwohl Trainer Ulrich Papst nicht alle seine Spielerinnen zur Verfügung hatte, wurde es von anfangan eine klare Sache für die Gäste. Vorallem der individuellen Klasse von Karin Schererova und Gabriela Starcevic, die beide zusammen sagenhafte 25 Tore (18 davon aus dem Feld heraus) erzielten, hatten die Gastgeberinnen nichts entgegenzusetzen. So war eigentlich zur Halbzeit (8:17) schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Oftmals waren die Oelsnitzerinnen nur auf Kosten von Fouls am Torwurf zu hindern, was 9 verhängte Strafwürfe gegen die Gastgeberinnen verdeutlicht. Mitte der 2.Halbzeit, beim Stand von 12:22, war die 10 Tore-Differenz erreicht, die bis zum Schlusspfiff noch auf 13 ausgebaut wurde.  

  

TSV Oelsnitz: Deichsel, Lorenz – Rose (2), Starcevic (11/3), Schererova (14/4), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)

 

 

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz - SG CPSV/Stahl Chemnitz 23:21 (10:9)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen legen gegen Chemnitz nach

Mit einen 23:21 Heimerfolg gegen die Chemnitzerinnen (16:20 Pkt./6.) konnten sich die Oelsnitzerinnen (21:15 Pkt.) für die 19:26 Hinspielniederlage revanchieren und den 3.Tabellenplatz behaupten. Dieses Spiel kam vom Niveau her nicht an die Partie von der Vorwoche heran, als die Teppichstädterinnen den damaligen Tabellenführer Aue bezwangen. Diesmal entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten, wo vorerst Tore Mangelware blieben. Nach einer 3:0 Führung des TSV kamen die Gäste in der 15.Minute durch Verwandlung eines Strafwurfes zu ihren ersten Treffer. Danach schienen die Bremsen gelöst und beide Teams kamen abwechselnd zu Treffern. Die Seiten wurden bei einer knappen 10:9 Führung für die Heimmannschaft gewechselt.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der knappe Spielstand zugunsten der Oelsnitzerinnen an. Lediglich beim Stand von 13:13 (42.Min.) gelang den Chemnitzerinnen einmal der Ausgleich. Das Spiel des TSV Oelsnitz lebt vorallem von der Erfahrung und Übersicht von Karin Schererova, die nicht nur selbst Torgefahr ausstrahlt sondern auch ihre Mitspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen bringt. Aber gerade die Chancenverwertung war ein Manko. Nicht nur 5 vergebene Strafwürfe waren hier zu verbuchen sondern noch eine ganze Anzahl klarer Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Zum Glück ging es den Chemnitzerinnen in dieser Hinsicht nicht viel besser, denn auch sie scheiterten 5 mal vom Siebenmeterpunkt an der gut aufgelegten Andrea Rose im TSV-Tor. Damit versäumte man es die Partie schon frühzeitig zu entscheiden. Erst der 3.verwandelte Strafwurf, eine Minute vor Ultimo, zum 23:20 durch Gabriela Starcevic, brachte die entgültige Entscheidung zu Gunsten der Vogtländerinnen.

  

TSV Oelsnitz: Rose, Lorenz – Steudel, Köster (9), Starcevic (4/1), Schererova (7/2), F.Papst (2), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – VfB Lengenfeld 27:23 (13:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Derbysieg im Heimspiel!!!

Mit einem Vogtlandderby endete am Sonntag der 18. Spieltag in der Bezirksliga Chemnitz. Es war jedoch nicht nur ein Derby, sondern auch ein Duell zweier Tabellennachbarn. Die Heimmannschaft rangiert auf dem vierten Tabellenplatz und die Gäste zwei Punkte dahinter auf dem fünften Tabellenrang. Da das Hinspiel in Lengenfeld 28:28 endete, konnte man auch hier wieder von einer spannenden und hart umkämpften Partie ausgehen. In der gut gefüllten Oelsnitzer Sporthalle, auch vor den Augen des alten und am Sonntag wieder neugewählten Oberbürgermeister Mario Horn, bekam man ein typisches Handballderby zu sehen. Es war ein Spiel, was von den Defensivreihen geprägt war und durch Kampf und Willensstärke entschieden wurde. Es gab zwar keinen Handballerischen Leckerbissen, jedoch ein Spiel was die Zuschauer von Anfang an mitnahm.

Das erste Tor sollte zunächst den Gästen aus Lengenfeld gelingen. Sie gingen mit 0:1 und 1:2 erstmal in Führung. Doch aus diesen 1:2 in der dritten Minute konnten die Sperken bis zur neunten Spielminute eine eigene 5:2 Führung drehen. Dabei nutzte man auch eine Zeitstrafe gegen die Gäste eiskalt aus und warf sich diesen kleinen Vorsprung raus. Doch Lengenfeld hatte darauf noch eine Antwort parat. Sie ließen sich nicht abschütteln und kamen so in der 15. Spielminute zum 6:6 Ausgleich. Die Oelsnitzer Handballer legten nun wieder zwei Tore vor zum 8:6. Darauf warfen die Lengenfelder selbst drei Treffer und führten mit 8:9. So wechselte die Führung bis zur Pause immer wieder hin und her, bis es schließlich mit einen gerechten 13:13 Unentschieden in die Kabine zur Pause ging. Aus dieser Pause kamen die Oelsnitzer besser raus und zeigten defensiv wahrscheinlich eine ihrer besten Halbzeiten in dieser Saison. Die so schon gute Abwehrarbeit wurde noch mehr intensiviert. So ließ man in der gesamten zweiten Hälfte nur noch 10 Gegentore zu. Dabei konnte sich auch immer wieder Robert Seidel im Kasten der Sperken mit tollen Paraden auszeichnen. Dank dieser tollen Abwehrarbeit konnte man dann in Halbzeit zwei sofort einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Zwar ging es Lengenfeld mit 13:14 in Führung. Dies bedeutete dann aber auch die letzte Führung der Gäste. Denn Oelsnitz konnte danach vier Tore in Folge erzielen und so führte man 17:14 nach 37 Minuten. Doch darauf ruhten sich die Sperken nicht aus. Man baute die Führung weiter aus (20:15/44. Spielminute). Den höchsten Vorsprung gab es dann in der 47. Spielminute, als man sogar mit sechs Toren führte (22:16). Doch trotz diesen klaren Vorsprungs wurde es zum Ende hin noch ein bisschen spannend. Fünf Minuten vor Spielende konnte die Lengenfelder wieder auf zwei Tore zum 24:22 herankommen. Doch Oelsnitz ließ nichts mehr anbrennen. Trotz Unterzahl und Manndeckung der Gäste spielte man das Ergebnis locker über die Bühne und feierte einen verdienten Heimsieg.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(3),  D.Puschert(2/1) , D.Schmidt(2), F.Bechler(8/4), B.Schmidt, F.Schmidt(2), B.Huth(6), A.Rauh(3), M.Schieferdecker(1)

Schiedsrichter: Berghammer/Kalina

Strafwürfe: Oelsnitz: 6/5 verw. / Lengenfeld: 5/3 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 6 min / Lengenfeld: 8 min

(Schmidt)

 

Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II - VfB Lengenfeld II 21:23 (10:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Heimniederlage gegen Schlusslicht!

Im Kellerduell der Kreisliga (Achter gegen Zehnten) unterlagen die Oelsnitzer, die u.a. auf ihren torgefährlichsten Spieler verzichten mussten, am Ende mit 21:23. Im gesamten Spielverlauf hatten die Gäste leichte Vorteile. Nur beim Stand von 8:7 und 9:8 gelang es den Gastgebern in Führung zu gehen. Mit einen knappen 10:12 Rückstand für die Sperken ging es in die Halbzeitpause. Auch nach dem Wiederanpfiff pegelte sich die VfB-Führung auf 1 bis 2 Tore ein. Bei den Gastgebern machte Patrick Wandeler, mit 8 Treffern bester TSV-Torschütze, sein bisher stärkstes Spiel im TSV-Dress. Aber ansonsten fehlte es bei der Heimmannschaft im Angriff insgesamt an der Durchschlagskraft, sodass man am Ende mit leeren Händen dastand.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Scherbaum (2), B.Schmidt (2), Wandeler (8), P.Bechler (6/1), Strobel (3/1), Müller, Michael, Greinus, Stäglich

(Fränkel)

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz – SG Nickelhütte Aue II 26:24 (12:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Spitzenreiter (muss sich) geschlagen (geben)!!!

Jeder weiß, dass im Handball alles möglich ist, doch nur Wenige können es auch möglich machen. Die Oelsnitzer Frauenmannschaft vollbrachte am Sonntag in eigener Halle eine kleine Sensation, sie gewannen gegen den Spitzenreiter aus Aue, der zu diesem Zeitpunkt erst ein Spiel verloren hatte. Mit einer personell sehr gut aufgestellten Mannschaft gingen sie in das Spiel. Ihre Spiellust und Freude war wie immer hoch, daran konnte auch die Tatsache gegen den Spitzenreiter zu spielen nichts ändern. Zudem verspüren die Frauen durch die laufende Saison und ihrer Leistung deutlich mehr Selbstvertrauen, dies sind zum einen die geernteten Früchte des Trainers, Uli Papst, zum Anderen die neuen Mitspieler und die dadurch gewonnene Mannschaftsstärkung. Demzufolge gingen sie gestärkt und gut gelaunt in das Spiel. Von der ersten Minute an, gab es keine hohe Führung einer Mannschaft, wenn Aue knapp vorn lag, traf Oelsnitz erneut und somit machte sich über das gesamte Spiel Spannung und Hoffnung breit, die die ganze Halle ansteckte, man konnte sagen, „man hat den Braten gerochen“. Ab der zweiten Hälfte gab es sogar eine Viertoreführung auf Oelsnitzer Seite, daraufhin reagierte Aue mit einer Auszeit, diese war sehr gut gewählt und sie kamen erneut auf zwei Tore ran. Doch die Schnelligkeit von Köster, Haller, Starcevic und Schererova ist eben nicht zu unterschätzen. So gab es sehenswerte Konter, die nun auch den letzten Zuschauer von den Sitzen erheben ließ. Kurzzeitig kam Aue wieder ins Spiel und man befürchtete ein Unentschieden, doch schaffte es Oelsnitz die Nerven zu behalten und Starcevic setzte den endgültigen Siegestreffer in der letzten Minute. Ein überragendes Handballspiel ging mit einem wohlverdienten Ergebnis von 26:24 für Oelsnitz zu Ende.

Deichsel, Lorenz – Rose (1), Köster (8), Starcevic (8), Papst C., Haller (4), Steudel (1), Popp, Schererova (4), Papst F., Büttner          

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 4 Min.                             SG Nickelhütte Aue II – 4 Min.                        

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 2/1                              SG Nickelhütte Aue II – 7/5

(kfe)

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