Bezirksliga Männer: Grün-Weiß Niederwiesa– TSV Oelsnitz 31:27 (13:18)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Angstgegner Niederwiesa!!!

Und täglich (bzw. jährlich) grüßt das Murmeltier. Wieder eine Auswärtsfahrt für die Sperken nach Niederwiesa und wieder keine Punkte geholt. Wie schon in den letzten Jahren, gab es auch diesmal wieder nichts zählbares gegen Niederwiesa zu holen. Dabei sah es nach einer starken ersten Hälfte so aus, als ob man den Fluch gegen Niederwiesa brechen könnte. Dann folgte gleich nach dem Seitenwechsel ein Schwächephase, welche dann fast bis zum Schlusspfiff durchhielt und somit den Oelsnitzern das Genick brach.

Die Partie starte ganz nach Geschmack der Vogtländer. Man merkte sofort, dass sie sich viel vorgenommen hatten und so auch die zwei Niederlagen aus der letzten Saison vergessen machen wollten. So führte man nach fünf gespielten Minuten mit 0:4. Zwar kamen die Gäste dann erstmal auf 3:5 heran. Doch Oelsnitz konnte schnell wieder den alten Vorsprung von vier Toren herausspielen. Und die meisten Tore waren wirklich gut herausgespielt. Es wurden immer wieder verschiedene Spielzüge angesagt und auch ausgespielt. Dadurch kam man immer wieder frei zum Abschluss und konnte diesen auch meist mit einem Tor beenden. Nach 17. Spielminuten führte man so mit 7:11. Doch in der zwanzigsten Minute konnte die Heimmannschaft auf zwei Tore zum 10:12 verkürzen. Trainer Philipp Bechler merkte, dass das Spiel kippen könnte und nahm eine Auszeit. Diese fruchtete dann auch. Denn in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte spielte man wieder den Powerhandball, welchen man schon in den ersten zwei Spielen zeigte. Dadurch ging es dann auch mit einer in der Höhe verdienten 13:18 Führung in die Pause. Doch diese Pause hätte es nicht gebraucht. Den Oelsnitz kam in die zweite Hälfte überhaupt nicht ins Spiel rein. Anstatt den Vorsprung zu halten oder Niederwiese sogar endgültig das Genick zu brechen und weiter davonzuziehen, dreht sich das Spiel. Niederwiesa schaffte es innerhalb von sechs Minuten den Rückstand aufzuholen und zum 18:18 auszugleichen. Nun erst wurde Oelsnitz so langsam wieder wach. Doch so richtig an das Spiel der ersten Hälfte konnte man nicht mehr anknüpfen. Doch die eigene Führung gab man trotzdem erstmal nicht her. Nach 40. Spielminuten führte man sogar wieder mit zwei Toren beim Stand von 20:22. Auch fünf Minuten später führte man noch mit 22:23. Doch dies sollte die letzte Führung der Sperken im Spiel sein. Niederwiesa nutzte nun die vermehrt auftretenden Fehler der Oelsnitzer eiskalt aus. Und so drehte sich das Spiel und die Heimmannschaft führte nach 48. Spielminuten mit 25:23. Nun setzte es auch noch eine Zeitstrafe gegen die Sperken. Doch Niederwiesa konnte die Überzahl nicht ausnutzen. Im Gegenteil, die Sperken konnte mit zwei Treffern sogar in Unterzahl wieder zum 25:25 ausgleichen. Doch die gute Phase der Sperken wurde sofort mit einer Auszeit der Heimmannschaft unterbrochen. Zwei Minuten später stand es dann in der 52. Spielminute immer noch Unentschieden mit 26:26. Doch dann gelang den Niederwiesaern Spielern die Entscheidung in dem Spiel. Mit drei eigenen Treffern bis zur 55. Minute führte man schließlich 29:26. Oelsnitz dagegen konnte im Angriff keine Akzente mehr setzen um wieder zu verkürzen. Erst zwei Sekunden vor Schluss gelang wieder ein Treffer, da war das Spiel aber schon lange zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden. Und für die Oelsnitzer stand wie immer eine Heimfahrt ohne Punkte im Gepäck aus Niederwiesa an.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(5), F.Schmidt(3), S.Haller(1), D.Schmidt(5), F.Bechler(4/2), M.Stache(1), M.Müller(1/1), B.Leucht(3), M.Schieferdecker(4)
 
  
Schiedsrichter: Schüller/Schüller
 
  
Strafwürfe: Niederwiesa: 2/4 verw. / Oelsnitz: 3/3 verw.
 
  
Zeitstrafen: Niederwiesa: 4 min / Oelsnitz: 8 min
 
  
(Schmidt)
 

Kreisliga Männer: SV 04 Oberlosa IV - TSV Oelsnitz II 27:16 (15:7)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Keine Chance gegen Oberlosa

Im ersten Auswärtsspiel mussten die Gäste eine klare 16:27 Niederlage hinnehmen. In einer Partie, wo beide Teams mit überschaubaren Personal antraten, bestimmte von Anfang an die Heimmannnschaft das Spielgeschehen. Eine schnelle 6:1 Führung (8.Min.) sorgte schon in der Anfangsphase für klare Verhältnisse. Die Sperken fanden nie ins Spiel und nach 24 Min. betrug deren Rückstand schon 11 Tore (14:3). Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Teppichstädter mit 4 Toren das Pausenergebnis etwas freundlicher gestalten (15:7).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Kräfteverhältnis. TSV-Treffern hatten die Oberlosaer immer wieder eigene Treffer entgegenzusetzen, sodass am Ende eine klare Niederlage zu Buche stand.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Hirsekorn (3), B.Schmidt (2), Wandeler (2), P. Bechler (2), Lehmann (4), Scherbaum (1), Müller (2/2), Greinus

(Fränkel)

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – USG Chemnitz 35:31 (15:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Erfolgreicher Heimstart!!!

Mit einem Heimsieg im zweiten Saisonspiel konnten die Sperken ihre Tabellenführung weiterhin verteidigen. Bis es jedoch soweit war, verlangten die Gäste aus Chemnitz den Oelsnitzern alles ab. So war das Spiel bis zur 40. Spielminute noch relativ knapp gewesen. Doch wie schon im ersten Punktspiel in Schneeberg hatten die Spieler um den Oelsnitzer Coach Philipp Bechler wieder einmal den längeren Atem. Am Ende fuhr man einen verdienten 35:31 Heimerfolg ein, da man die größeren Kraftreserven hatte und das ganze Spiel über Vollgas geben konnte.

Die Anfangsphase der Partie gehörte zunächst den Gästen aus Chemnitz. Nach zwei frühen Verwarnungen gegen die Oelsnitzer in der ersten Minute, ging der Gast nach 01:35 mit 0:1 in Führung. Diese wurde auch über die Stationen 1:3 und 4:6 bis zur 9. Spielminute zunächst behauptet. Dazu kassierten die Oelsnitzer noch eine zwei Minuten Strafe. Als Zuschauer dachte man nun, dass die Chemnitzer in Überzahl weiter davon ziehen würden. Doch dies war nicht der Fall. In Unterzahl ließ die Heimmannschaft hinten nichts zu und vorne konnte man sogar auf einen Treffer herankommen. Als man dann wieder auffüllen konnte, gelang auch der Ausgleich zum 6:6 ehe man dies dann auf eine 8:6 Führung ausbaute. Ausschlaggebend für diesen Führungswechsel war die starke Abwehr der Oelsnitzer. In den neun Spielminuten vom 4:6 zum 8:6 blieb man ohne Gegentreffer und konnte so das Spiel drehen. Mit der ersten eigenen Führung lief das Spiel der Sperken auch gleich viel besser. Viele gute Aktionen in der Abwehr wurden mit schnellen Gegenangriffen und erfolgreichen Abschlüssen belohnt. Dadurch baute man die Führung bis auf vier Tore zum 11:7 in der 20. Spielminute aus. Auch drei Minuten später führte man in einer immer torreicheren Partie mit 13:9. Doch die nun folgende Unterzahl nach einer Zeitstrafe konnte man nicht so gut überstehen, wie noch die erste. Chemnitz gelang es in dieser Zeit mit zwei Toren auf 13:11 zu verkürzen. Mit diesem Unterschied von zwei Toren ging es dann auch in die Pause beim Stand von 15:13. Nach dem Seitenwechsel schien sich das Spiel wieder so langsam zu drehen. Die Chemnitzer Spieler kamen besser in die zweite Hälfte rein und konnten in der 33. Spielminute zum 16:16 ausgleichen. Beim 18:19 in der 37. Spielminute gingen sie dann das erste Mal seit der Anfangsphase auch wieder selbst in Führung. Doch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben. Bis zum 19:20 konnte die USG sie noch halten. Doch dann legten die Sperken, angestachelt durch den Rückstand, nochmal eine Leistungssteigerung hin. Drei Tore in Folge bedeuteten wieder eine eigenen 22:20 Führung in der Spielminute 40. Doch damit gaben sich die Oelsnitzer noch nicht zufrieden. Wie schon in der zweiten Hälfte im ersten Punktspiel, spielte man sich auch hier in einen kleinen Rausch, wo scheinbar fast alles gelang. Dadurch erarbeitete man sich ein gutes Polster, was mit dem 29:22 in der 50. Spielminute sogar sieben Tore betrug. Doch der Gast aus Chemnitz gab sich nicht auf und versuchte noch irgendwie den Rückstand zu verkürzen. Doch weniger wie vier Tore wurde es nicht mehr. Diese vier Tore Differenz bedeuteten dann auch den Endstand von 35:31. Dem Treffer zum Endstand von 35:31 sollte dem jüngsten Spieler im Oelsnitzer Männerbereich vorbehalten sein. Moritz Müller nutzte seine Chance vom Siebenmeter Punkt eiskalt und feierte somit seinen ersten Treffer in der ersten Männermannschaft.

Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel, sowie einer guten Tordifferenz von 15+ führt man die Bezirksliga weiterhin vor den verlustfreien Teams aus Fraureuth, Grubenlampe sowie Rottluff/Lok Chemnitz an.

TSV Oelsnitz: R.Seidel, A.Tschöpe – K.Grünwald(9/1), F.Schmidt(8), M.Müller(1/1), D.Schmidt(3), F.Bechler(8/2), M.Stache(1), B.Lehmann, B.Leucht(3), M.Schieferdecker(2)

Schiedsrichter: Gerstner/Schüller

Strafwürfe: Oelsnitz: 5/4 verw. / Chemnitz: 6/3 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 8 min / Chemnitz: 2 min plus 1 Disqualifikation

(Schmidt)

 

Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II – Schönheider Handballer 25:27 (12:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Knappe Auftaktniederlage gegen Schönheide

Wie schon in der Vorsaison mussten die Oelsnitzer gegen die Schönheider eine knappe Heinniederlage hinnehmen. Nach einer nahezu ausgeglichenen 1.Hälfte mit wechselnden Führungen (9:8; 11:12) wurden beim Stand von 12:13 die Seiten gewechselt. Im 2.Abschnitt schien das Pendel zu Gunsten der Gäste auszuschlagen. Sie konnten ihren Vorsprung bis auf max. 5 Tore (19:24/50.Min.) ausbauen. In dieser Phase scheiterten die Sperken mehrfach am stark haltenden Gästekeeper. Auf der anderen Seite bewahrte Axel Tschöpe mit wichtigen Paraden seine Mannschaft vor einen höheren Rückstand. In den letzten 10 Min. mobilisierten die Teppichstädter noch einmal alle Kräfte und dank eines treffsicheren Florian Hirsekorn gelang dem TSV in der 58.Min. der 25:26 Anschlusstreffer. Der verdiente Ausgleichstreffer blieb ihnen jedoch versagt und die Schönheider machten mit ihren 27.Treffer alles klar.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Hirsekorn (16/3), B.Schmidt (4), Strobel (1), P. Bechler (2), Lehmann (2), Haller, Scherbaum, Müller

 

(Fränkel)

1. Bezirksklasse Frauen TSV Oelsnitz – Zwönitzer HSV II 36:31 (16:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Starke Mannschaftsleistung führt zum Sieg

Wenn sie personell nicht gerade einen Engpass haben, können sie ihre Stärke beweisen. Dies war auch vergangenen Sonntag in eigener Halle der Fall, als sie die Gäste vom Zwönitzer HSV II empfingen.

Wie auch in den letzten Spielen der vergangenen Saison ging es recht ausgeglichen in die Partie. „Gabi“ eröffnete für die Oelsnitzerinnen und Karin legte das 2:1 gleich nach. Zwönitz konnte zu keinem Zeitpunkt die Führung übernehmen, dennoch kamen sie immer wieder an Oelsnitz heran, sodass diese mit maximal zwei Tore entfernt waren. Die Gegner machten es ihnen wahrlich nicht leicht, besonders die gegeben bzw. vergebenen Siebenmeter waren ein kleiner Knackpunkt. Doch ließ man sich davon nicht irritieren und so spielten sie souverän weiter bis es nach 30 Minuten mit 16:14 in die Pause ging. In der Halbzeit angekommen, sammelten sie wieder Kraft und gingen ihre Strategie für die zweite Hälfte durch. Das bei Zwönitz oft Schmiedel traf, war kein Wunder, schließlich tauchte dieser Name gleich viermal im Spielerprotokoll auf. Zudem hatten die Gäste mehrere Spielerinnen die torgefährlich waren und somit aus der zweiten Reihe und in schnellen Angriffen trafen. Doch Oelsnitz wäre nicht da, wo sie sich aktuell befinden, im Mittelfeld der 1. Bezirksklasse, wenn sie nicht dagegenhalten könnten. Fast alle durften sich in die Torschützenliste eintragen, ganz oben stand dabei Börner, die gleich elfmal für den TSV traf. In der 50.Minute deutete sich an, dass Zwönitz näher kommen könnte, Papst nahm somit Auszeit. Anschließend traf erneut Haunschild für Zwönitz, die dadurch die Spannung erhöhte, da es nun nur noch zwei Tore waren, die die Mannschaften trennte. Ändern sollte sich aber nichts mehr. Die Oelsnitzer Frauenmannschaft traf weiter und feierte nach 60 Minuten ihren sensationellen 36:31 Erfolg in der neuen Staffel.

Deichsel – Haller (2), Steudel, Köster (6), Popp, Schererova (7/1), Starcevic (7/1), Handke (2), Büttner, Rose (1), Rummich, Börner (11)

                            

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 12 Min.                  Zwönitzer HSV II – 12 Min.                               

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 6/2                          Zwönitzer HSV II – 8/5                          

(kfe)