Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II – SG Schönheider Handballer 23:36 (10:16)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball Auch im zweiten Aufeinandertreffen sieglos!

Die auf Grund von Verletzungen dezimierten Oelsnitzer zogen auch im 2.Aufeinandertreffen mit den Erzgebirglern den kürzeren. Gegenüber dem ersten Spiel (24:26), als man noch stärker besetzt war, fiel diesmal die Niederlage weitaus höher aus. Die Gäste bestimmten von Anfang an das Spielgeschehen (2:7, 4:9). Immer wieder brachen sie mit ihren körperlich kräftigen Spielern am Kreis durch, oder trafen platziert aus der 2.Reihe. Nach 40 Min. stellten die Schönheider einen 10-Tore Abstand (12:22) her. Die Sperken hatten durchaus die Chancen das Ergebnis für sich positiver zu gestalten. Zu oft konnte man jedoch beste Chancen nicht verwerten, scheiterte entweder an den guten Gästetorhütern oder verfehlte das Tor nur knapp, was jedoch am verdienten Sieg der Gäste nichts geändert hätte.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Lehmann (4), Scherbaum, Müller (3/3), Avdiu (11), Goldstein, Wandeler (5), Strobel

(Fränkel)

Bezirksliga Männer: HV Oederan – TSV Oelsnitz 32:27 (14:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Kein Punktgewinn in der Fremde!!!

Mit einer Niederlage im Gepäck kehrten die Sperken zum Samstagabend ins Vogtland wieder zurück. Wie schon so oft in der Vergangenheit gab es wieder einmal nichts zählbares beim Gastspiel in Oederan zu holen. Dabei war das Spiel bis zur 45. Spielminute noch offen gewesen. Doch dann lief bei den Oelsnitzer Handballer nicht mehr viel zusammen. Dies konnten die heimstarken Oederaner ausnutzen und so den verdienten Sieg einfahren.

Dabei war die Anfangsphase des Spieles noch recht verheißungsvoll für die Vogtländer. Man brannte in den Anfangsminuten ein wahres Feuerwerk ab. Nach nur sechs Minuten führte man schon mit 1:6 in der Sporthalle Oederan. Kurz darauf hatte man dann mit einen Siebenmeter die Chance auf 2:7 davon zuziehen. Doch leider ließ man an diesem Tag bei den Strafwürfen die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Gleich drei Siebenmeter ließ man liegen. So stand es also weiterhin 2:6 und im Gegenzug kassierte man eine Zeitstrafe. Diese Überzahl nutzten die Oederaner Spieler super aus. Gegen eine nun fahrig spielende Oelsnitzer Mannschaft schaffte man drei Tore und ließ hinten nichts zu. Dadurch stand es dann, als Oelsnitz wieder auffüllen durfte, nur noch 5:6 für den Tabellenführer. Doch Oelsnitz gab zunächst die richtige Antwort drauf. Mit drei Toren in Folge stellte man wieder eine Führung zum 5:9 her. Oederan gab aber auch nicht klein bei. So wurden sie nach 17 Minuten mit dem Ausgleich zum 10:10 belohnt. Oelsnitz legte nun wieder ein Tor vor und Oederan zog nach. Der Spielstand nach 20 Minuten war so 12:12. Die restlichen zehn Minuten bis zur Pause waren dann von beiden Seiten kein Leckerbissen mehr gewesen. Es fielen nur noch vier Tore und es ging mit einem 14:14 in die Kabine. Dabei hätte Oelsnitz aber mit zwei bis drei Toren führen müssen. Doch leider ließ man zu viele gute Chancen liegen. Mit dem Ziel dies besser zu machen ging es dann in die zweite Hälfte. Doch so richtig gelang dieses Vorhaben nicht. Zwar konnte man immer wieder mit einem Tor in Führung gehen. Doch Oederan gelang dann wieder der Anschluss. So war es bis zum 21:21 in der 45. Spielminute ein spannendes und enges Spiel gewesen. Dann war jedoch im Oelsnitzer Spiel endgültig der Wurm drin. Lief bis dahin in der zweiten Halbzeit schon nicht viel, lief nun überhaupt nichts mehr. Der Angriff war nun nur noch geprägt von Fehlpässen und Unkonzentriertheiten. Und in der Deckung war man immer einen Schritt zu langsam am Gegenspieler dran. All diese Sachen spielten den Oederaner in die Karten. Wie wenn sie nur darauf gewartet hatten, legten sie nun los. Jeder Wurf der nun kam war ein Treffer. Die Hallenanzeige zeigte dann eine 24:21 Führung für die Heimmannschaft an. Diese bauten sie dann sogar noch auf vier Tore aus. Nach 53. Spielminuten beim Stand 27:23 war das Spiel für die Oelsnitzer dann gelaufen gewesen. Zwar versuchte man noch krampfhaft das Ruder umzureißen. Jedoch hatte man kein gutes Händchen mehr beim Abschluss. Die Spieler der Heimmannschaft brachten das Spiel nun noch locker über die Zeit und feierten in ihrem dritten Heimspiel auch ihren dritten Erfolg. Für Oelsnitz heißt es nun das Spiel abhaken und es dann nächste Woche in eigener Halle besser zu machen. Dort steht dann das Spitzenspiel gegen den punktgleichen Zweiten aus Zwickau an. Diese ließen ebenso wie Oelsnitz am Wochenende die Punkte liegen.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(6/1), F.Schmidt(5), S.Haller(3), D.Schmidt(5), F.Bechler, M.Stache, M.Müller(1/1), P.Wandeler(1), A.Rauh(6/2)

Schiedsrichter: Baumann/Gerhard

Strafwürfe: Oederan: 4/4 verw. / Oelsnitz: 7/4 verw.

Zeitstrafen: Oederan: 8 min / Oelsnitz: 6 min

(Schmidt)

 

1. Bezirksklasse Frauen: SH Oederan – TSV Oelsnitz 18:31 (07:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Keine Chance für die Gastgeber

Am späten Samstagnachmittag war Anpfiff der Begegnung zwischen Oederan und Oelsnitz. Köster eröffnete die Torjagd für Oelsnitz und wusste natürlich noch nicht, dass sich mit 14 Treffern an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen wird. Ein hervorragendes schnelles und taktisch kluges Spiel bot sich den Zuschauern seitens der Oelsnitzer. Mit einer Leichtigkeit dominierten sie von Beginn an das Spiel und auch die Ersatzkeeperin Rose bot wieder eine tolle Leistung mit ihren super Reflexen. Oelsnitz ging als Favorit in das Spiel, doch so fühlten sie sich wahrlich nicht, da jedes Spiel und jede Mannschaft Überraschungen mit sich bringen kann. Zumal einige Spielerinnen fehlten. Oederan gab alles um mitzuhalten und auch ihre Spielzüge waren gut, ebenso wie ihre Rückraumwerferin, die mit schnellen Abschlüssen Tore erzielte. Doch mit Anpfiff der zweiten Halbzeit waren sie teilweise wie ausgewechselt und zuvor Gelungenes, missglückte, beziehungsweise drehte Oelsnitz noch einmal auf. Vorallem Schererova, Köster und Starcevic setzten einen Treffer nach dem Anderen, sodass es Oederan trotz der vollbesetzten Ersatzbank nicht möglich war, mitzuhalten. Mit beiderseitiger Fairness und einem klaren Sieg für den TSV ging es zurück ins Vogtland.

Rose - Steudel (1), Köster (14/2), Popp, Schererova (9), Starcevic (6), Büttner, Papst C., Papst F. (1), Rummich

Zeitstrafen:  TSV Oelsnitz – keine                      SH Oederan – 8 Min.                            

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 2/2                          SH Oederan – 6/5                      

(Fengler)

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – Fortschritt Mittweida 36:34 (20:18)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Torreicher Heimsieg!!!

Nach einer langen Pause von vier Wochen durften die Sperken dieses Wochenende endlich wieder Handball spielen. Mit dem Ergebnis, was nach der langen Ruhephase raussprang, sind die Oelsnitzer dann auch voll zufrieden gewesen. Gegen einen starken Gegner aus Mittweida hatte man am Ende den längeren Atem und fuhr einen Heimsieg ein. Bei diesen Sieg konnten die zahlreichen Zuschauer viele Tore sehen. Doch nicht nur Tore auf beiden Seiten hatte die Partie zu bieten gehabt. Es war eigentlich fast ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Doch in den entscheidenden Phasen waren die Oelsnitzer einen Tick wacher und schneller. Dadurch konnten sie dann nach 60 hart umkämpften Minuten ihren fünften Sieg im sechsten Spiel einfahren.

Das Spiel zwischen den beiden Teams begann dann gleich ohne großes abtasten. Auch die lange Spielpause machte sich bei keinem der beiden Mannschaften bemerkbar. So führte dann erstmal Oelsnitz nach zwei Minuten mit 2:0 und nach vier Minuten mit 3:1. Nach sieben Minuten gelang dann den Gästen der Ausgleich zum 4:4. Diese hatten nun einen kleinen Lauf und konnten sogar erstmals selbst in Führung gehen. So stand es nach zehn Minuten 4:6 für Mittweida. Dies sollte aber auch die einzige Führung für die Gäste in dem Spiel bleiben. Die Oelsnitzer antworteten auf diesen Rückstand mit einen vier zu null Lauf um selbst wieder mit 8:6 in Führung zu gehen. Doch auch Mittweida gab weiterhin nicht klein bei. Sie blieben hartnäckig dran. Angeführt von ihren besten Werfer, Philipp Rogler, konnten sie in der 17. Minute wieder zum 9:9 ausgleichen. Aber Oelsnitz ließ nicht zu, dass das Spiel sich wieder drehen würde. Im Angriff hatten sich die Sperken nun besser auf die Mittweidaer Deckung eingestellt. Mit vielen Kreuzbewegungen und Einläufern brachte man die großgewachsene Deckung der Gäste in Bewegung. Dadurch entstanden immer wieder Lücken, welche man dann eiskalt ausnutzte bzw. einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Vom Siebenmeter Punkt zeigte man sich dann auch nervenstark und konnte alle sechs Versuche im gegnerischen Tor unterbringen. Durch diese Steigerung im Angriffsspiel konnte man dann auch bis zum Pausenpfiff immer mit zwei Toren die Führung halten. Auch nach der knappen Pausenführung von 20:18 wollten die Sperken in Hälfte zwei weiter das Tempo hochhalten und so versuchen weiter davon zu ziehen. Doch auch Mittweida ging das hoche Tempo mit. Dadurch sahen die Zuschauer ein schönes Handballspiel, wo Oelsnitz zunächst den Vorsprung weiterhin halten konnte. Zwar kam Mittweida immer mal wieder auf ein Tor heran, doch dann stellte Oelsnitz schnell den alten Vorsprung wieder her. Jedoch ließ Mittweida nie locker. So schafften sie es dann doch noch in der 47. Spielminute mit einem Tor den Ausgleich zum 27:27. Als es dann zwei Minuten später 28:28 stand, nahm der Oelsnitzer Trainer Philipp Bechler eine Auszeit um seine Spieler nochmal wach zu rütteln und auf die Schlussphase einzustellen. Diese kurze Pause tat den Oelsnitzer Spielern gut. Mit zwei Toren in Folge konnte man in der 52. Spielminute wieder auf 30:28 davon ziehen. Jetzt kam aber eine kritische Phase in dem Spiel. Für Oelsnitz setzte es innerhalb einer halben Minute gleich zwei Zeitstrafen. Nun spielte man in doppelter Unterzahl weiter. Zudem hatte der Gast gleich noch die Chance mit einem Siebenmeter auf ein Tor zu verkürzen. Doch diese machte der Oelsnitzer Torhüter Robert Seidel mit einer Parade zu Nichte. Diese Aktion setzte noch einmal Kräfte bei den Sperken frei. Denn in der doppelten Unterzahl konnte man zunächst sogar auf 31:28 wegziehen. Dann verteidigte man noch in der Abwehr stark gegen die sechs Angreifer und konnte sich den Ball erkämpfen. Diesen Ballgewinn konnte man dann auch noch im gegnerischen Gehäuse unterbringen und führte so sogar mit 32:28 nach 55. Minuten. Dieser Vorsprung reichte dann auch aus. Man brachte das Spiel über die Zeit und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende konnte man nach einer starken Leistung den 36:34 Heimerfolg feiern. So führt man auch weiterhin die Tabelle in der Bezirksliga vor den punktgleichen Handballern des ZHC Grubenlampe Zwickau an.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(9/1), F.Schmidt(3), A.Rauh(2), D.Schmidt(2), F.Bechler(12/5), M.Stache(1), B.Lehmann, B.Leucht(6), M.Schieferdecker(1)

Schiedsrichter: Jäger/Uzun

Strafwürfe: Oelsnitz: 6/6 verw. / Mittweida: 2/1 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 8 min / Mittweida: 8 min

(Schmidt)

 

 

Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II - SV 04 Oberlosa IV 16:30 (6:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Gegen Tabellenzweiten keine Chance!

Wie bereits im Hinspiel (16:27) zogen auch diesmal die Teppichstädter gegen die Oberlosaer mit 16:30 den kürzeren. Im Duell des Schlusslichtes gegen den Tabellenzweiten kam für die Gastgeber noch erschwerend hinzu, dass man ohne Wechselspieler antreten musste. Nach einer Viertelstunde führten die Gäste bereits 7:3, was sie bis zum Pausenpfiff auf 13:6 ausbauten. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Kräfteverhältnis. Nach 47 Minuten war die Oberlosaer 10-Toreführung (10:20) hergestellt, die sie bis zum Schlusspfiff noch auf 14 Treffer ausbauten.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – P. Bechler (2), Lehmann (8), Scherbaum, Müller (4), Avdiu (1), Goldstein (1)

(Fränkel)