1. Bezirksklasse Frauen TSV Oelsnitz - HC Glauchau/Meerane III 20:34 (10:17)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Nichts zu holen…

…gab es für die Frauen des TSV Oelsnitz am Sonntag in eigener Halle. Die Partie fing recht ausgeglichen an, so wie man es auch erwartet hatte, schließlich war es ein Kampf auf Augenhöhe. Nur ein Punkt trennte den Erst- von dem Zweitplatzierten. Den Podestplatz zu halten war das höhere Ziel der Oelsnitzer Frauen. Anfänglich sah es auch so aus als würden sie gut mithalten können, doch ab Mitte der ersten Halbzeit änderte sich das Bild. Die Gäste spielten ihre Überlegenheit in Personal, Körpergröße und Alter der Spielerinnen aus. Sie setzten einen Treffer nach dem Anderen. Deichsel konnte im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit nicht viel entgegensetzen, auch wenn sie hielt was sie konnte, aber die Gäste aus dem Glauchauer Raum hatten zu schnelle Abschlüsse aus allen Positionen, sodass auch die Oelsnitzer Abwehr oft nur dem Ball nachschauen konnte. Die Gegner wussten bereits im Vorfeld auf welche Oelsnitzerin sie achten müssen und stellten sich darauf ein. In die Halbzeit ging es mit einem deutlichen Unterschied von 10:17. Trainer Papst ermutigte seine Frauen in der Auszeit, redete ihnen gut zu, aber natürlich sah auch er die Überlegenheit auf gegnerischer Seite. Nun hieß es also zu retten, was zu retten ist und die Tordifferenz so gut es geht, gering zu halten. Leider gab es auch nach Wiederanpfiff des Spiels keinen Wandel. Glauchau/Meerane konnte durchwechseln, da ihre Bank vollbesetzt war und somit hatten sie zu den bereits genannten Faktoren auch die bessere Kondition. Für Oelsnitz heißt es nach dieser 20:34 Niederlage Platz 3 der Tabelle.

Deichsel – Steudel (2), Köster (8/3), Popp (1), Schererova (6/1), Papst C., Haller (3), Papst F., Handke, Büttner

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 10 Min.                HC Glauchau/Meerane III – 14 Min.                           

Siebenmeter: TSV Oelsnitz – 6/4                   HC Glauchau/Meerane III – 7/6                      

(Fengler)

 

Kreisliga Männer: Schönheider Handballer– TSV Oelsnitz II 28:30 (15:18)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Zweiter Sieg für die zweite Männermannschaft!!!

Nicht schön, aber erfolgreich. So kann man das Auswärtsspiel der zweiten Männermannschaft in Schönheide zusammenfassen. Da die zweite Mannschaft diesmal von einigen Spielern aus der ersten verstärkt wurde (die an diesem Wochenende spielfrei hatten) gingen sie trotz des letzten Tabellenplatzes als Favorit in das Spiel. Dies sah man dann auch gleich am Spielstand in der Anfangsphase. Nach etwas abtasten und zurechtfinden in der viel zu engen Sporthalle Schönheide, wo man praktisch ohne Außenspieler spielt, da diese gar keinen Platz auf dem Spielfeld haben, fand man gut in das Spiel rein. Nach dem 2:2 in der fünften Minute zog man dann so langsam Tor um Tor davon. In der achten Minute stand es dann schon 3:6 für die Sperken. Und der Spielstand wurde noch weiter ausgebaut. Bis auf fünf Tore konnte man dann sogar in der 13. Spielminute davon ziehen. Diesen Vorsprung konnte man lange Zeit halten bis in die 22. Spielminute hinein (9:14). Dann gab es die erste Zeitstrafe in dem Spiel und zwar für Oelsnitz, obwohl auf der Gegenseite die Abwehrarbeit der Schönheider nicht viel mit Handball zutun hatte und dort eigentlich etwas mehr von Seiten der Schiedsrichter durchgegriffen werden hätte müssen. So waren nun aber die Sperken in Unterzahl und die Heimmannschaft nutzte dies aus um wieder etwas zu verkürzen. So betrug der Vorsprung zur Pause dann noch drei Tore für die Oelsnitzer. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann immer knapper. Schönheide fand nun immer wieder einen Weg durch die Deckung der Oelsnitzer. Diese dagegen taten sich im Angriff immer schwerer und ließen so einige Bälle liegen. Dadurch schaffte Schönheide schon in der 33. Spielminute den Ausgleichstreffer zum 19:19. Die Oelsnitzer konnten aber nun immer wieder ein Tor vorlegen, während der Heimmannschaft dann der Ausgleich gelang. Dies ging so bis zum 23:23 in der 45 Spielminute. Dann gelangen den Sperken zwei Treffer in Folge und die Führung zum 23:25. Doch auch diese zwei Tore Führung sollte keine Sicherheit oder Ruhe geben. Schnell konnte Schönheide wieder auf 25:25 ausgleichen. Nur zwei Minuten später beim Stand von 26:26 gelang dann sogar die erste Führung in dem Spiel für die Schönheider Handballer. Oelsnitz nahm nun seine Auszeit um sich nochmal für die letzten Minuten zu sammeln. Nach dieser Auszeit konnte man dann zwei Treffer erzielen und in der 57. Spielminute wieder selbst in Führung zum 27:28 gehen. Doch vierzig Sekunden vor Abpfiff gelang dann Schönheide wieder der Ausgleich zum 28:28. Doch die Sperken machten mit einem schnelle Anwurf nur neun Sekunden danach wieder ein Tor zum 28:29. Nun hatten die Schönheider mit ihrem letzten Angriff noch die Chance auf dem Ausgleich. Doch mit einer tollen Abwehraktion spitzelten die Sperken sich den Ball raus und machten im Gegenzug den 28:30 Endstand klar. So feierten am Ende die Oelsnitzer Handballer einen hart umkämpften und schweren Auswärtserfolg in Schönheide.

TSV Oelsnitz: R.Seidel, A.Tschöpe – T.Goldstein, F.Schmidt(4/1), M.Müller(1), F.Bechler(9), A.Avdiu(2), D.Schmidt(6), R.Strobel(1), A.Rauh(1), B.Leucht(3/1), B.Schmidt(3), M.Michael

Schiedsrichter: Loebe/Meisinger

Strafwürfe: Schönheide: 2/2 verw. / Oelsnitz: 3/2 verw.

Zeitstrafen: Schönheide 4 min / Oelsnitz: 4 min

(Schmidt)

 

1. Bezirksklasse Frauen Zwönitzer HSV II - TSV Oelsnitz 31:30 (09:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Knapp Punkte verpasst !

Noch immer auf Platz 2 in der Tabelle stehen die Frauen des TSV Oelsnitz Abt. Handball. Am vergangenen Sonntag fuhren sie nach Zwönitz wo die 2. Mannschaft des Zwönitzer HSV auf sie wartete. Am Vorabend hatten sich alle das Spiel der Deutschen angeschaut, dass sie am nächsten Tag einen ähnlichen Verlauf haben, damit hatten sie nicht gerechnet. Auch wenn es in diesem Fall nicht so bitter war, war es dennoch ärgerlich. Schließlich begann das Spiel der Frauen zuversichtlich und auch torreich. In der ersten Viertelstunde fielen insgesamt 13 Tore, sodass es zu erahnen galt, damit dieses Spiel bis zuletzt hart erkämpft werden muss. Auf Oelsnitzer Seite hatte Steudel einen guten Start und legte zwei Tore in Folge vor, Köster, Schererova und Haller legten gut nach, somit kamen diese vier Spielerinnen an diesem Tag auf einige Tore für ihre Mannschaft. Der TSV erspielte sich gute Bälle und auch schnelle Pässe hatten ihre Klasse. Allerdings war bei Zwönitz eine Veränderung zum ersten Spiel deutlich zu sehen. Die Heimmannschaft hatte sich personelle Verstärkung geholt, dadurch waren sie dominanter und traten schneller heraus, sodass sie ihre Gäste in verschiedenen Aktionen stoppen konnten. Dennoch gelang es Oelsnitz, sich durchzusetzen und auch ihre Abwehrleistung war wieder besser als in der Vorwoche. Zudem kam das Lorenz zurück im Tor war und sie sich sofort wieder wohlfühlte zwischen den Pfosten. Ihre Energie und Euphorie war zu spüren und sie hielt einige Torschüsse von Zwönitz ab. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 09:14 in Führung. Der Zwönitzer Trainer hatte sich natürlich ein Bild von der Situation gemacht und erkannte, dass Schererova nicht nur viele Tore macht, sondern auch ihre Mitspielerinnen in Aktion bringt. Nun kam was kommen musste und sie wurde „Mann gedeckt“. In den ersten zehn Minuten konnten sie trotz dessen gut mithalten, allerdings war anschließend zu sehen, dass die Ideen teilweise fehlten und der Spielfluss gehemmt war. Es war aber auch zu sehen, dass alle kämpften, ob im Angriff, der Abwehr und im Tor. Zwönitz holte schließlich auf und kurzzeitig überholten sie auch, allerdings hatte die TSV Damen erneut etwas gegen zu setzen und sie erkämpften sich wieder ihre Führung. In den letzten Minuten ging es sehr spannend zu, Köster konnte in der 59. Minute zum 30:30 ausgleichen. Doch leider schaffte es die Nr. 66 von Zwönitz sich noch einmal durchzusetzen und erzielte das 31. und somit Siegtor für die Heimmannschaft.

Lorenz –Steudel (5), Köster 13/3), Popp, Schererova (7/1), Papst C., Haller (5), Papst F., Handke

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 10 Min.                  Zwönitzer HSV II – 4 Min.                                

Siebenmeter: TSV Oelsnitz – 5/4                          Zwönitzer HSV II – 5/2                          

(Fengler)

 

1. Bezirksklasse Frauen TSV Oelsnitz – Motor Rochlitz 24:26 (15:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Erstes Spiel verloren!

Zum letzten Heimspiel am vergangenen Sonntag mussten die Frauen des TSV Oelsnitz ihre erste Niederlage hinnehmen. Ihre Gegner an diesem Tag war der Verein Motor Rochlitz, diese Mannschaft stand auf einem mittleren Tabellenplatz, jedoch mit den Punkten nicht allzu weit entfernt von Oelsnitz. Das Spiel begann ausgeglichen. Köster und Schererova erzielten einige Tore und brachten die Oelsnitzer Frauen in Führung. Allerdings war die Abwehr diesmal nicht so konstant stabil wie in vergangenen Spielen. Sie ließen Lücken zu und Rochlitz wusste dies zu nutzen. Vorallem die Kreisläuferin der Gäste machte ihnen etwas zu schaffen, immer wieder gelang es ihr sich durchzusetzen. Dies führte auch zu einigen Siebenmetern, bereits in den ersten zwanzig Minuten gab es sechs Siebenmeter. Das brachte etwas Unruhe in die Abwehr, Trainer Papst stellte daraufhin manche Positionen um und auch Deichsel ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie hielt einige gute Chancen der Gegner und baute somit ihre Mannschaft auf. In den darauffolgenden Minuten der ersten Halbzeit sah es dennoch gut aus für die Sperken, sie erspielten Konter und erzielten in schnellen Angriffen Tore. Mit einer guten 15:12 Führung gingen sie in die Kabine. Nach erneutem Anpfiff zeigte der Gegner, dass sie bereit sind um die Punkte zu kämpfen. Nach nur sechs Minuten schaffte es Rochlitz aufzuschließen. Einige ihrer Möglichkeiten verspielten die Oelsnitzerinnen bereits in der ersten Halbzeit, auch die Auszeit konnte erneute Fehlwürfe nicht verhindern. Der Rochlitzer Trainer erkannte die zwei auffälligsten Spielerinnen von Oelsnitz und überlegte gemeinsam mit seiner Mannschaft wie Spielzüge und Tore der Beiden verhindert werden könnten. Schererova setzte sich noch einige Male durch, dennoch konnte auch sie es nicht verhindern, dass diese Punkte nach Rochlitz gehen und somit trennten sich die Teams mit 24:26.

Deichsel –Steudel (1), Köster (9/3), Popp, Schererova (13/2), Papst C., Haller (1), Papst F., Handke

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 8 Min.                    Motor Rochlitz – 10 Min.                        

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 6/5                          Motor Rochlitz – 6/5                              

(Fengler)

 

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – SV Schneeberg 36:34 (17:16)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Gelungener Start in 2020 !!! 

Erfolgreich war der Start ins neue Jahr für die Handballer der ersten Männermannschaft. Nach der langen Spielpause merkte man, dass im ersten Spiel danach noch nicht wieder alles rund lief. Doch mit der richtigen Einstellung konnte man die technischen Fehler bzw. Unkonzentriertheit beim Abschluss wieder ausbügeln. Dadurch konnte man am Ende einen knappen Heimerfolg gegen die Erzgebirger aus Schneeberg feiern. Das Spiel war wie erwartet von Anfang an sehr Tor reich. Schon in den letzten Partien gegen Schneeberg schaffte Oelsnitz immer mehr wie 32 eigene Treffer, kassierte aber auch meist mehr als 30. Nach vier Minuten waren dann in der torreichen Anfangsphase schon sieben Treffer gefallen (4:3). Oelsnitz hatte nun in Überzahl die Chance gehabt weiter davon zu ziehen. Dies gelang dann zunächst auch zum 5:3. Diese Führung von zwei Treffern konnte man bis zum 6:4 auch halten. Nun wurde die Partie auch etwas ruhiger von den Toren her. Die Gäste aus Schneeberg blieben aber weiterhin dran und konnten in der 14. Spielminute zum 7:7 ausgleichen. Nun legten die Sperken immer ein Tor vor und Schneeberg glich dann wieder aus. So ging das Spiel bis zur Pause weiter. Denn Schlusspunkt konnte jedoch Oelsnitz mit einem Siebenmeter setzen, was dann gleichzeitig die 17:16 Pausenführung bedeutete. Die zweite Hälfte startete dann gleich wie die erste Hälfte. Es gab viele Tore. In den ersten zwei Minuten gab es so schon wieder 5 Treffer. Zu diesem Zeitpunkt stand es 19:19. Auf einmal konnte dann Schneeberg das erste Mal in diesem Spiel sogar in Führung gehen (19:20). Kurz danach gelang es den Gästen sogar mit zwei Toren zum 19:21 in Führung zu gehen. Plötzlich waren es die Sperken, welche nun den Rückstand hinterher rennen mussten. Doch bis zur 39. Spielminute konnte Schneeberg den zwei Tore Vorsprung halten beim Spielstand von 21:23. Mit zwei Toren in Folge gelang den Sperken nun aber wieder der Ausgleich zum 23:23. Zwar konnte dann der Gast nochmal in Führung gehen, doch mit zwei weiteren Toren der Sperken konnten diese wieder die Führung mit dem 25:24 übernehmen. Nun was es wieder das Spiel wie schon fast die gesamte Zeit. Oelsnitz legte immer wieder ein Tor vor und Schneeberg glich wieder aus. Dabei hatten die Oelsnitzer jedoch mehrmals die Chance weiter davon zuziehen. Doch mit kleinen Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel ließ man einige Bälle liegen. So führte man nach 50. Spielminuten mit 30:29. Nun wurde mit einen Doppelschlag für die Gäste die heiße und hart umkämpfte Schlussphase eingeleitet. Diese führten nun wieder mit einem Tor mit 30:31. Genau diese ein Tore Führung konnten sie bis zur 56. Spielminute beim Stand von 32:33 verteidigen. Dann aber hielt der Oelsnitzer Keeper jeden Ball und im Angriff konnte Oelsnitz mit drei Toren in Folge zur 59. Minute auf 35:33 davonziehen. Doch den Gästen gelang dann der schnelle Anschluss zum 35:34. Es war nun immer noch eine knappe halbe Minute zu spielen. Mit einer offensiven Manndeckung versuchten die Schneeberger noch einen Ballverlust der Oelsnitzer zu erzwingen. Doch diese spielten dies routiniert und cool zu Ende und konnten mit dem Schlusspfiff den Endstand zum 36:34 werfen.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(8), F.Schmidt(5), A.Rauh(2), D.Schmidt(5), F.Bechler(4), S.Haller(2), B.Lehmann, B.Leucht(7/3), M.Schieferdecker(3), M.Müller

Schiedsrichter: Peter/Weber

Strafwürfe: Oelsnitz: 4/3 verw. / Schneeberg: 2/2 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 2 min / Schneeberg: 8 min

(Schmidt)