HSG Langenhessen/Crimmitschau II – TSV Oelsnitz 32:17 (18:08)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Keine Chance an diesem Tag!

Am Sonntag ging es abends zum Zweitplatzierten HSG Langenhessen/Crimmitschau. Die letzte Partie verlief bereits recht eindeutig, sodass das Ziel ein ordentliches Spiel war. Mit einem erhofften Sieg wären die TSV Frauen doch etwas blauäugig rangegangen. Wobei sie das zum Teil auch taten, da Rose vom letzten Spiel noch deutlich gezeichnet war. Auch die wenigen restlichen Spielerinnen waren nicht zu 100 % fit. Das stellte sich bereits in den ersten zehn Minuten heraus, da die Heimmannschaft durch Schnelligkeit, guten Spielzügen und Kontern davonzog. Deichsel hatte gegen die sicheren Torwürfe keine Chance, da die Bälle einfach zu platziert waren. Im Angriff kam man in der ersten Halbzeit auf acht Tore währenddessen Langenhessen/Crimmitschau bereits 18 verzeichnen konnte. Dies auch hochverdient, das war allen klar. Der Spaß am Spiel war dennoch gegeben und so machte man das Beste aus der Situation. In der zweiten Halbzeit war es ähnlich und die Überlegenheit deutlich, was es einem etwas unbegreiflich machte, dass sie dennoch eine Oelsnitzerin in Manndeckung nahmen. Nach dem Sturz von Steudel hatten sie außerdem etwas bedenken, dass diese nicht mehr auf die Beine kommt, doch kämpfte sie sich wieder zurück ins Spiel. Deichsel und ihre Mannschaft hatten schöne Aktionen dabei und man ging trotz dieser Niederlage von 32:17 mit erhobenen Hauptes vom Feld.

TSV Oelsnitz:   Deichsel – Steudel (2), Fengler K. (9/2), Popp (1), Rose, Papst C., Köster (5), Prokop, Meisel

Zeitstrafen:      TSV Oelsnitz – 4 Min.                               Langenhessen/Crimmitschau – keine      

Siebenmeter:   TSV Oelsnitz – 3/2                                    Langenhessen/Crimmitschau – 6/3

(kfe)

 

TSV Oelsnitz – HSG Rottluff/Lok Chemnitz 21:11 (09:08)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Bianca Deichsel lässt in 30 Minuten lediglich drei Tore zu!

An diesem Sonntag empfingen die Frauen des TSV Oelsnitz den HSG Rottluff/Lok Chemnitz II. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ging unerwartet für die Chemnitzer Mannschaft aus, von daher ging man trotz des letzten Tabellenplatzes des Gegners mit einer gemischten Stimmung ins Spiel. Die Partie gestaltete sich zunächst recht eindeutig zugunsten des TSV, nach einer Viertelstunde war ein Stand von 04:01 zu verzeichnen. Den Gästen fiel es sichtlich schwer die Abwehr zu durchbrechen und an einer stark aufgelegten Deichsel vorbei zu kommen. Auch im Angriff waren schöne Aktionen und Tore zu verzeichnen, sodass sich der Gegner versuchte darauf einzustellen. Dies gelang ihnen vorerst auch, indem sie Fengler in die Manndeckung nahmen und so das Spiel der TSV Damen durchkreuzten. Der Vorsprung von fünf Toren minimierte sich auf lediglich ein Tor, sodass es bei einem Stand von 09:08 in die Kabine ging. Trainer Papst hatte deutliche und berechtigte Worte für seine Ladys parat. Seine Hinweise und Empfehlungen sollten auch Früchte tragen. In der zweiten Halbzeit startete der TSV mit einer veränderten Aufstellung, denn auch sie verstanden es, sich der Manndeckung und den Gegebenheiten anzupassen. Durch gutes Zusammenspiel und läuferisch schönen Aktionen gelangen sehenswerte Tore. Im Angriff der Gegner lief es längst nicht so glatt, wie in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Besonders Deichsel machte erneut eine hervorragende Figur und verteidigte ihr Tor makellos. Sie hielt insgesamt fünf Siebenmeter und brachte den Gegner mit ihren Paraden zum Verzweifeln. In der Abwehr gelang es dem TSV, Bälle wegzufangen und das Spiel des Gegners zu durchqueren, sodass diese lediglich über Siebenmeter hätten Tore erzielen können. Wäre da nicht Deichsel gewesen. Im Angriff wurde man nun auch wieder sicherer und es gab schöne Kontertore zu sehen. Dem Gegner gelang in den letzten sechs Minuten kein Tor mehr, dem TSV hingegen, fünf. Unter begeisterten und motivierenden Fans feierten sie eine hervorragende Mannschaftsleitung und ein tolles Spiel, welches allen gefiel. Mit einem Ergebnis von 21:11 tat der TSV zudem etwas für die Tordifferenz.

TSV Oelsnitz:       

                                                                                       

Deichsel – Steudel (2), Prokop, Köster (8/1), Papst C., Fengler K. (8/2), Popp (2), Rose (1)

Zeitstrafen: Oelsnitz – 2 Min.             HSG Rottluff/Lok Chemnitz II – 4 Min.      

Siebenmeter: TSV Oelsnitz: 3/3         HSG Rottluff/Lok Chemnitz II – 9/4

(kfe)

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz – SG CPSV/Stahl Chemnitz I 15:13 (7:8)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen verteidigen knappen Vorsprung!

Nach der 21:24 Niederlage vergangene Woche bei der 2.Chemnitzer Mannschaft, wo man ein besseres Ergebnis auf Grund fehlender Wechselspielerinnen vergab, empfing man nun deren 1.Vertretung, die angesichts ihres 4.Tabellenplatzes und des klaren 21:14 Hinspielsieges, klarer Favorit war. So gingen die Oelsnitzerinnen ohne große Illusionen in diese Partie. Vielleicht war das ihr Erfolgsrezept, denn von Anfang an boten sie ihren Gegnerinnen Paroli, sodass sich ein enges Match entwickelte. In der Abwehr stand man relativ stabil, sodass die Chemnitzerinnen nur selten zum Abschluss fanden. Mit einen knappen Rückstand in die Pause gehend, waren die Gastgeberinnen dennoch guten Mutes, dass heute noch was gehen könnte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst eine enge Kiste. Franziska Papst führte geschickt Regie und wurde selbst torgefährlich. Einmal mehr wurde TSV-Torhüterin Bianca Deichsel mit zur spielentscheidenden Akteurin auf dem Parkett. Mit zahlreichen Paraden und 4 erfolgreich abgewehrten Strafwürfen kippte das Spiel langsam zu Gunsten der Gastgeberinnen, die kurz vor dem Ende mit 15:13 führten. Diese Führung geriet noch einmal in große Gefahr, als die Teppichstädterinnen nach Verhängung von Strafminuten die letzten 2 Minuten mit 2 Spielerinnen in Unterzahl bestreiten mussten. Mit letzten Einsatz warfen sich die verbliebenen 4 Feldspielerinnen in das Kampfgeschehen und schafften es tatsächlich den Vorsprung über die Zeit zu retten. Der Schlusspfiff ging im Jubel der Oelsnitzerinnen unter.

TSV Oelsnitz: Deichsel – Steudel (1), Köster (7), K. Fengler (3/1), Popp, F.Papst (4), C.Papst, Meisel, Wendel

(kfe)

 

SG Stahl Chemnitz II - TSV Oelsnitz 24:21 (11:07)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Zumindest die zweite Halbzeit gewonnen!

Ähnlich wie beim Spiel gegen die erste Mannschaft des SG Stahl Chemnitz unterlagen die Frauen auch diesmal ihrer Personalschwäche. Am Sonntag fuhren sie nach Chemnitz zur zweiten Mannschaft des Polizeisportvereins. Ohne Auswechselspieler und zweiter Torfrau ging es an den Start und auch wenn sie das Hinspiel für sich entschieden hatten, wusste der TSV das dies völlig bedeutungslos ist. Chemnitz legte bereits in der ersten Viertelstunde vor, sodass Oelsnitz leicht irritiert war. Doch dies galt nicht dem Vorsprung sondern eher dem teilweise flinken und überlegt schnellem Spiel vom SG Stahl Chemnitz II. Bestimmte Spielerinnen setzten sich in Einzelaktionen gut durch und durchbrachen so die Oelsnitzer Abwehr. Diese stand deutlich besser als vergangene Woche, doch gelang ein konsequentes Eingreifen im Mittelblock noch nicht wie es sein sollte. Im Angriff gelangen schöne Tore und es konnten mehrere Chancen erspielt werden, doch leider konnten diese zu selten verwandelt werden. Mit einem Zwischenstand von 11:07 verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeit. Trainer Papst gab mehrere Hinweise und versuchte seine Mädels aufzubauen, mit sichtlichem Erfolg. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit spürte man eine Veränderung und ein „fließenderes“ Handballspiel. Der TSV hatte sehenswerte Zusammenspiele, sodass Steudel sich souverän durchsetzen konnte. Aus dem Rückraum wurde nun auch getroffen und alles in allem war eine andere Mannschaft zu sehen. Durch die Umstellung und die klare Ansage mehr auf „Kraft“ zu spielen gelang es ihnen, sich in kürzester Zeit bis auf zwei Tore heran zu kämpfen. Bis es einen erneuten Einbruch in der Oelsnitzer Deckung gab. Besonders die Nummer 22 von Chemnitz fiel auf, sie konnte sich geschickt durchsetzen und so des Öfteren die Oelsnitzer Abwehr durchbrechen. Auch die Zuspiele an den Kreis beherrschte Chemnitz, sodass es einige Siebenmeter in diesem Spiel gab, um genau zu sein, 12. Ob diese nun alle gerecht waren oder NICHT, mag an dieser Stelle kommentarlos bleiben. Doch war diese Situation besonders für Bianca Deichsel eine enorme Herausforderung, denn den Gegner so häufig und nah vor sich zu haben, gefällt natürlich keinem Torwart. Trotz diesen teilweise fraglichen Entscheidungen und des Rückstandes wollte Oelsnitz nicht aufgeben und dies haben sie auch nicht. So gelang es ihnen in der zweiten Halbzeit die doppelte Anzahl an Toren zu erzielen. Der Vorsprung von Chemnitz wurde somit minimiert und die Mannschaftentrennten sich mit 24:21.

TSV Oelsnitz:  Deichsel – Steudel (3), Fengler K. (9/1), Popp, Papst F. (2), Papst C. (1), Köster (6/1)

Zeitstrafen: Oelsnitz – 2 Min.                                       SG Stahl Chemnitz II – 2 Min.      

Siebenmeter: TSV Oelsnitz: 2/2                                   SG Stahl Chemnitz II – 12/8

(kfe)

TSV Oelsnitz - TSV Einheit Claußnitz 1864 10:24 (03:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Es lief einfach nicht(s)!

Dass Frauenspiele mitunter recht torarm ausfallen können, weiß man. Doch wenn man dann selbst betroffen ist, sowie der TSV Oelsnitz am vergangenen Sonntag, ist es kein schönes Gefühl. Auch wenn es sich beim TSV Claußnitz um die Erstplatzierten in der Tabelle handelt, so lag es nichts ansatzweise an dessen Stärken, sondern deutlich an den Fehlern auf Oelsnitzer Seite. Zwar hatten die Gegner gute Spielzüge und Durchsetzungsvermögen, doch stand die TSV Abwehr an diesem Tag katastrophal. Die Deckung fand keinen Weg den Gegner in Griff zu bekommen und auch wenn in der zweiten Halbzeit umgestellt wurde, so war fehlende Abstimmung und Schnelligkeit das Manko an diesem Spieltag.

In der ersten Halbzeit verteidigte, die sonst auf dem Feld spielende, Claudia Papst das Tor, dies tat sie auch sehr geschickt und hielt mitunter schwierige Bälle. Doch leider half dies nichts, denn zu Pech zwecks Pfostenschüssen und fehlender Schnelligkeit war leider eher Standhandball zu sehen. Mit einem Halbzeitergebnis von 03:12 und recht geknickten Köpfen ging es dann in die Kabine. Trainer Papst stellte die Mannschaft in der Abwehr- und Angriffsposition um, doch auch dies brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Der TSV Claußnitz erkannte die Lücken und nutzte dies geschickt aus. Auch wenn Oelsnitz zu mehr Toren in der zweiten Halbzeit kam, reichte dies längst nicht um aufzuholen. Mit einem Endstand von 10:24 trennten sich beide Mannschaften.

TSV Oelsnitz: Deichsel, Papst C. – Steudel (2), Fengler K. (6), Popp, Rose, Papst C., Köster (2), Prokop, Papst F.,  Fengler G., Meisel

Zeitstrafen:  TSV Oelsnitz – keine                                   TSV Einheit Claußnitz 1864 – keine      

Siebenmeter: TSV Oelsnitz:   -                                         TSV Einheit Claußnitz 1864 – 6/4

(kfe)