1. Bezirksklasse Frauen TSV Oelsnitz – Zwönitzer HSV II 36:31 (16:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Starke Mannschaftsleistung führt zum Sieg

Wenn sie personell nicht gerade einen Engpass haben, können sie ihre Stärke beweisen. Dies war auch vergangenen Sonntag in eigener Halle der Fall, als sie die Gäste vom Zwönitzer HSV II empfingen.

Wie auch in den letzten Spielen der vergangenen Saison ging es recht ausgeglichen in die Partie. „Gabi“ eröffnete für die Oelsnitzerinnen und Karin legte das 2:1 gleich nach. Zwönitz konnte zu keinem Zeitpunkt die Führung übernehmen, dennoch kamen sie immer wieder an Oelsnitz heran, sodass diese mit maximal zwei Tore entfernt waren. Die Gegner machten es ihnen wahrlich nicht leicht, besonders die gegeben bzw. vergebenen Siebenmeter waren ein kleiner Knackpunkt. Doch ließ man sich davon nicht irritieren und so spielten sie souverän weiter bis es nach 30 Minuten mit 16:14 in die Pause ging. In der Halbzeit angekommen, sammelten sie wieder Kraft und gingen ihre Strategie für die zweite Hälfte durch. Das bei Zwönitz oft Schmiedel traf, war kein Wunder, schließlich tauchte dieser Name gleich viermal im Spielerprotokoll auf. Zudem hatten die Gäste mehrere Spielerinnen die torgefährlich waren und somit aus der zweiten Reihe und in schnellen Angriffen trafen. Doch Oelsnitz wäre nicht da, wo sie sich aktuell befinden, im Mittelfeld der 1. Bezirksklasse, wenn sie nicht dagegenhalten könnten. Fast alle durften sich in die Torschützenliste eintragen, ganz oben stand dabei Börner, die gleich elfmal für den TSV traf. In der 50.Minute deutete sich an, dass Zwönitz näher kommen könnte, Papst nahm somit Auszeit. Anschließend traf erneut Haunschild für Zwönitz, die dadurch die Spannung erhöhte, da es nun nur noch zwei Tore waren, die die Mannschaften trennte. Ändern sollte sich aber nichts mehr. Die Oelsnitzer Frauenmannschaft traf weiter und feierte nach 60 Minuten ihren sensationellen 36:31 Erfolg in der neuen Staffel.

Deichsel – Haller (2), Steudel, Köster (6), Popp, Schererova (7/1), Starcevic (7/1), Handke (2), Büttner, Rose (1), Rummich, Börner (11)

                            

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 12 Min.                  Zwönitzer HSV II – 12 Min.                               

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 6/2                          Zwönitzer HSV II – 8/5                          

(kfe)

 

1. Bezirksklasse Frauen SH Rochlitz – TSV Oelsnitz 17:17 (09:08)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Die Saison ist eröffnet

Voller Vorfreude starteten unsere Frauen am Sonntag in die aktuelle Saison. Durch ihre hervorragende Leistung in der letzten Saison sind sie aufgestiegen und spielen somit in der ersten Bezirksklasse. Sicherlich mit dem Wissen, dass es nicht leichter wird, aber vor dieser Herausforderung wollten sie sich dennoch nicht drücken und nutzten ihre Chance, neue und alte Gegner kennenzulernen. Zumal es personell mit Starcevic, Börner, Schererova und seit dieser Saison Handke gleich vier neue Spielerinnen sind, die bereits jahrelang Handball spielen und somit den TSV bestens verstärken. Durch den frischen Wind sind auch die stetigen Vereinsmitglieder voller Euphorie und versprühen pure Spielfreude. Besonders Köster, die auch in den letzten Jahren mit viel Toren glänzte, profitiert von den neuen Spielerinnen und setzte sich auch beim ersten Spiel wieder bestens in Szene.

Der erste Gegner der Saison 19/20 war die Mannschaft von Rochlitz, welche in der Vorsaison im Mittelfeld abschloss, wo es insgesamt generell recht eng zuging. Beide Mannschaften waren voller Freude, endlich wieder das Parkett betreten zu können und Oelsnitz ging mit breitem Grinsen ins Spiel. Von Beginn an, war kein Leistungsunterschied zu spüren, sodass Rochlitz, wenn, nur knapp führte. Köster traf gleich mal aus zweiter Reihe bevor es anschließend für sie und ihre Mitspielerinnen mit schnellen Angriffen zum Torerfolg kam. Allerdings konnte Rochlitz immer wieder entgegensetzen und mit ihrer Erfahrung auch Tore erzielen. Beide Mannschaften kämpften sowohl vorn als auch in der Abwehr, dies ergab dann stellenweise den Pfiff zum Siebenmeter, wobei dies meistens mit einem Tor endete. Deichsel wurde von Beginn an gefordert und überzeugte mit ihrer Leistung, zugleich setzte sie das Statement auch in der Bezirksklasse alles zu geben. In der Auszeit sorgten Trainer Papst und MV Lorenz für die nötige Ruhe und machten klar, sich auf das Wesentliche, die eigene Stärke, zu verlassen. Besonnen und gut gelaunt, starteten sie in die zweite Halbzeit und zeigten Durchhaltevermögen. In der 48. Minute erzielte Köster das Tor zur Führung, diese Führung konnten sie bis zur 56. Minute halten, dann traf Rochlitz. Man glaubt es kaum, aber in den anschließenden drei Minuten gab es kein Tor mehr, so unermüdlich kämpften alle für Punkte. Am Ende teilte man sich diese und trennte sich mit 17:17 aus dem intensiven und guten ersten Spiel der Saison.

Deichsel – Haller (2), Steudel, Köster (10/3), Popp, Schererova (2), Starcevic (3/2),

                  Handke, Büttner

                            

Zeitstrafen:

TSV Oelsnitz – 6 Min.                        SH Rochlitz – 8 Min.                       

Siebenmeter:

TSV Oelsnitz - 7/5                             SH Rochlitz – 5/3                          

(kfe)

SV Niederfrohna – TSV Oelsnitz 24:36 (13:15)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Weiterer Zugang verstärkt Oelsnitzer Frauenmannschaft

Für die Oelsnitzer Frauen ging es am Sonntag nach Limbach-Oberfrohna. Dortiger Gegner im letzten Spiel der Saison war der SV Niederfrohna. Laut Tabellenstand der beiden Mannschaften musste der Sieg eindeutig an Oelsnitz gehen. In der ersten Hälfte des Spiels sah es auch phasenweise so aus, als ob Oelsnitz schnell ihren Rang klar machen. Doch Niederfrohna gelang es, die kleinen Lücken der Gäste zu durchbrechen und so

konnten sie doch immer wieder anschließen. Von der Fünftoreführung in der 13. Minute blieben zur Halbzeit lediglich zwei Tore stehen, sodass es mit einem Stand von 13:15 in die Kabinen ging.

Da Oelsnitz allerdings unbedingt ihren Tabellenplatz behaupten wollten, war klar, dass eine Steigerung im Spielverlauf unabdinglich ist. Nach Wiederanpfiff war das Eis nun gebrochen, Oelsnitz spielte sich mehr und mehr ein und zogen nun davon. Die neue Spielerin, Josephine Börner, konnte sich in ihrem ersten Spiel für den TSV und dabei 12 Toren, stark hervorheben und zeigte allen, welch Können sie mitbringt. Die zweite Halbzeit war eine eindeutige Partie für den TSV, die mit ihrem Sieg den dritten Tabellenplatz festigen. Die Oelsnitzer Frauen bedanken sich bei ihren Fans und freuen sich auf die kommende Saison.

Lorenz – Prokop, Rose (1), Köster (5/1), Rummich, Schererova (7/1), Popp, Starcevic (10/2), Börner (12/1), Büttner (1)

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – keine                               SV Niederfrohna – 2 Min.                               

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 5/5                                SV Niederfrohna  – 1/1

(kfe)

 

Kreisliga Frauen: Geringswalder HV - TSV Oelsnitz 15:28 (8:17)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen feiern Kantersieg gegen Geringswalde!

In ihrem vorletzten Saisonspiel konnten die Oelsnitzerinnen in Hauswald gegen den Tabellenneunten Geringswald einen deutlichen 28:15 Auswärtssieg einfahren und erhalten sich damit die Hoffnung auch am Ende der Saison den 3.Tabellenplatz zu behaupten. Schon das Hinspiel hatten die Teppichstädterinnen mit 22:11 für sich entschieden und auf Grund der derzeitigen Tabellensituation gingen sie auch diesmal als Favoritinnen in das Spiel. Obwohl Trainer Ulrich Papst nicht alle seine Spielerinnen zur Verfügung hatte, wurde es von anfangan eine klare Sache für die Gäste. Vorallem der individuellen Klasse von Karin Schererova und Gabriela Starcevic, die beide zusammen sagenhafte 25 Tore (18 davon aus dem Feld heraus) erzielten, hatten die Gastgeberinnen nichts entgegenzusetzen. So war eigentlich zur Halbzeit (8:17) schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Oftmals waren die Oelsnitzerinnen nur auf Kosten von Fouls am Torwurf zu hindern, was 9 verhängte Strafwürfe gegen die Gastgeberinnen verdeutlicht. Mitte der 2.Halbzeit, beim Stand von 12:22, war die 10 Tore-Differenz erreicht, die bis zum Schlusspfiff noch auf 13 ausgebaut wurde.  

  

TSV Oelsnitz: Deichsel, Lorenz – Rose (2), Starcevic (11/3), Schererova (14/4), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)

 

 

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz - SG CPSV/Stahl Chemnitz 23:21 (10:9)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen legen gegen Chemnitz nach

Mit einen 23:21 Heimerfolg gegen die Chemnitzerinnen (16:20 Pkt./6.) konnten sich die Oelsnitzerinnen (21:15 Pkt.) für die 19:26 Hinspielniederlage revanchieren und den 3.Tabellenplatz behaupten. Dieses Spiel kam vom Niveau her nicht an die Partie von der Vorwoche heran, als die Teppichstädterinnen den damaligen Tabellenführer Aue bezwangen. Diesmal entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten, wo vorerst Tore Mangelware blieben. Nach einer 3:0 Führung des TSV kamen die Gäste in der 15.Minute durch Verwandlung eines Strafwurfes zu ihren ersten Treffer. Danach schienen die Bremsen gelöst und beide Teams kamen abwechselnd zu Treffern. Die Seiten wurden bei einer knappen 10:9 Führung für die Heimmannschaft gewechselt.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der knappe Spielstand zugunsten der Oelsnitzerinnen an. Lediglich beim Stand von 13:13 (42.Min.) gelang den Chemnitzerinnen einmal der Ausgleich. Das Spiel des TSV Oelsnitz lebt vorallem von der Erfahrung und Übersicht von Karin Schererova, die nicht nur selbst Torgefahr ausstrahlt sondern auch ihre Mitspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen bringt. Aber gerade die Chancenverwertung war ein Manko. Nicht nur 5 vergebene Strafwürfe waren hier zu verbuchen sondern noch eine ganze Anzahl klarer Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Zum Glück ging es den Chemnitzerinnen in dieser Hinsicht nicht viel besser, denn auch sie scheiterten 5 mal vom Siebenmeterpunkt an der gut aufgelegten Andrea Rose im TSV-Tor. Damit versäumte man es die Partie schon frühzeitig zu entscheiden. Erst der 3.verwandelte Strafwurf, eine Minute vor Ultimo, zum 23:20 durch Gabriela Starcevic, brachte die entgültige Entscheidung zu Gunsten der Vogtländerinnen.

  

TSV Oelsnitz: Rose, Lorenz – Steudel, Köster (9), Starcevic (4/1), Schererova (7/2), F.Papst (2), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)