SV Niederfrohna – TSV Oelsnitz 24:36 (13:15)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Weiterer Zugang verstärkt Oelsnitzer Frauenmannschaft

Für die Oelsnitzer Frauen ging es am Sonntag nach Limbach-Oberfrohna. Dortiger Gegner im letzten Spiel der Saison war der SV Niederfrohna. Laut Tabellenstand der beiden Mannschaften musste der Sieg eindeutig an Oelsnitz gehen. In der ersten Hälfte des Spiels sah es auch phasenweise so aus, als ob Oelsnitz schnell ihren Rang klar machen. Doch Niederfrohna gelang es, die kleinen Lücken der Gäste zu durchbrechen und so

konnten sie doch immer wieder anschließen. Von der Fünftoreführung in der 13. Minute blieben zur Halbzeit lediglich zwei Tore stehen, sodass es mit einem Stand von 13:15 in die Kabinen ging.

Da Oelsnitz allerdings unbedingt ihren Tabellenplatz behaupten wollten, war klar, dass eine Steigerung im Spielverlauf unabdinglich ist. Nach Wiederanpfiff war das Eis nun gebrochen, Oelsnitz spielte sich mehr und mehr ein und zogen nun davon. Die neue Spielerin, Josephine Börner, konnte sich in ihrem ersten Spiel für den TSV und dabei 12 Toren, stark hervorheben und zeigte allen, welch Können sie mitbringt. Die zweite Halbzeit war eine eindeutige Partie für den TSV, die mit ihrem Sieg den dritten Tabellenplatz festigen. Die Oelsnitzer Frauen bedanken sich bei ihren Fans und freuen sich auf die kommende Saison.

Lorenz – Prokop, Rose (1), Köster (5/1), Rummich, Schererova (7/1), Popp, Starcevic (10/2), Börner (12/1), Büttner (1)

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – keine                               SV Niederfrohna – 2 Min.                               

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 5/5                                SV Niederfrohna  – 1/1

(kfe)

 

Kreisliga Frauen: Geringswalder HV - TSV Oelsnitz 15:28 (8:17)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen feiern Kantersieg gegen Geringswalde!

In ihrem vorletzten Saisonspiel konnten die Oelsnitzerinnen in Hauswald gegen den Tabellenneunten Geringswald einen deutlichen 28:15 Auswärtssieg einfahren und erhalten sich damit die Hoffnung auch am Ende der Saison den 3.Tabellenplatz zu behaupten. Schon das Hinspiel hatten die Teppichstädterinnen mit 22:11 für sich entschieden und auf Grund der derzeitigen Tabellensituation gingen sie auch diesmal als Favoritinnen in das Spiel. Obwohl Trainer Ulrich Papst nicht alle seine Spielerinnen zur Verfügung hatte, wurde es von anfangan eine klare Sache für die Gäste. Vorallem der individuellen Klasse von Karin Schererova und Gabriela Starcevic, die beide zusammen sagenhafte 25 Tore (18 davon aus dem Feld heraus) erzielten, hatten die Gastgeberinnen nichts entgegenzusetzen. So war eigentlich zur Halbzeit (8:17) schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Oftmals waren die Oelsnitzerinnen nur auf Kosten von Fouls am Torwurf zu hindern, was 9 verhängte Strafwürfe gegen die Gastgeberinnen verdeutlicht. Mitte der 2.Halbzeit, beim Stand von 12:22, war die 10 Tore-Differenz erreicht, die bis zum Schlusspfiff noch auf 13 ausgebaut wurde.  

  

TSV Oelsnitz: Deichsel, Lorenz – Rose (2), Starcevic (11/3), Schererova (14/4), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)

 

 

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz - SG CPSV/Stahl Chemnitz 23:21 (10:9)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Oelsnitzerinnen legen gegen Chemnitz nach

Mit einen 23:21 Heimerfolg gegen die Chemnitzerinnen (16:20 Pkt./6.) konnten sich die Oelsnitzerinnen (21:15 Pkt.) für die 19:26 Hinspielniederlage revanchieren und den 3.Tabellenplatz behaupten. Dieses Spiel kam vom Niveau her nicht an die Partie von der Vorwoche heran, als die Teppichstädterinnen den damaligen Tabellenführer Aue bezwangen. Diesmal entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten, wo vorerst Tore Mangelware blieben. Nach einer 3:0 Führung des TSV kamen die Gäste in der 15.Minute durch Verwandlung eines Strafwurfes zu ihren ersten Treffer. Danach schienen die Bremsen gelöst und beide Teams kamen abwechselnd zu Treffern. Die Seiten wurden bei einer knappen 10:9 Führung für die Heimmannschaft gewechselt.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der knappe Spielstand zugunsten der Oelsnitzerinnen an. Lediglich beim Stand von 13:13 (42.Min.) gelang den Chemnitzerinnen einmal der Ausgleich. Das Spiel des TSV Oelsnitz lebt vorallem von der Erfahrung und Übersicht von Karin Schererova, die nicht nur selbst Torgefahr ausstrahlt sondern auch ihre Mitspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen bringt. Aber gerade die Chancenverwertung war ein Manko. Nicht nur 5 vergebene Strafwürfe waren hier zu verbuchen sondern noch eine ganze Anzahl klarer Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Zum Glück ging es den Chemnitzerinnen in dieser Hinsicht nicht viel besser, denn auch sie scheiterten 5 mal vom Siebenmeterpunkt an der gut aufgelegten Andrea Rose im TSV-Tor. Damit versäumte man es die Partie schon frühzeitig zu entscheiden. Erst der 3.verwandelte Strafwurf, eine Minute vor Ultimo, zum 23:20 durch Gabriela Starcevic, brachte die entgültige Entscheidung zu Gunsten der Vogtländerinnen.

  

TSV Oelsnitz: Rose, Lorenz – Steudel, Köster (9), Starcevic (4/1), Schererova (7/2), F.Papst (2), C.Papst, Prokop, Popp (1), Büttner    

(Fränkel)

Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz – SG Nickelhütte Aue II 26:24 (12:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Spitzenreiter (muss sich) geschlagen (geben)!!!

Jeder weiß, dass im Handball alles möglich ist, doch nur Wenige können es auch möglich machen. Die Oelsnitzer Frauenmannschaft vollbrachte am Sonntag in eigener Halle eine kleine Sensation, sie gewannen gegen den Spitzenreiter aus Aue, der zu diesem Zeitpunkt erst ein Spiel verloren hatte. Mit einer personell sehr gut aufgestellten Mannschaft gingen sie in das Spiel. Ihre Spiellust und Freude war wie immer hoch, daran konnte auch die Tatsache gegen den Spitzenreiter zu spielen nichts ändern. Zudem verspüren die Frauen durch die laufende Saison und ihrer Leistung deutlich mehr Selbstvertrauen, dies sind zum einen die geernteten Früchte des Trainers, Uli Papst, zum Anderen die neuen Mitspieler und die dadurch gewonnene Mannschaftsstärkung. Demzufolge gingen sie gestärkt und gut gelaunt in das Spiel. Von der ersten Minute an, gab es keine hohe Führung einer Mannschaft, wenn Aue knapp vorn lag, traf Oelsnitz erneut und somit machte sich über das gesamte Spiel Spannung und Hoffnung breit, die die ganze Halle ansteckte, man konnte sagen, „man hat den Braten gerochen“. Ab der zweiten Hälfte gab es sogar eine Viertoreführung auf Oelsnitzer Seite, daraufhin reagierte Aue mit einer Auszeit, diese war sehr gut gewählt und sie kamen erneut auf zwei Tore ran. Doch die Schnelligkeit von Köster, Haller, Starcevic und Schererova ist eben nicht zu unterschätzen. So gab es sehenswerte Konter, die nun auch den letzten Zuschauer von den Sitzen erheben ließ. Kurzzeitig kam Aue wieder ins Spiel und man befürchtete ein Unentschieden, doch schaffte es Oelsnitz die Nerven zu behalten und Starcevic setzte den endgültigen Siegestreffer in der letzten Minute. Ein überragendes Handballspiel ging mit einem wohlverdienten Ergebnis von 26:24 für Oelsnitz zu Ende.

Deichsel, Lorenz – Rose (1), Köster (8), Starcevic (8), Papst C., Haller (4), Steudel (1), Popp, Schererova (4), Papst F., Büttner          

Zeitstrafen: TSV Oelsnitz – 4 Min.                             SG Nickelhütte Aue II – 4 Min.                        

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 2/1                              SG Nickelhütte Aue II – 7/5

(kfe)

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Kreisliga Frauen: TSV Oelsnitz - TSV Zschopau 32:19 (15:07)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Alles wieder gut gemacht

Noch vor einer Woche mussten sich die Oelsnitzer Frauen geschlagen geben. Diesmal wollten sie das Ergebnis der letzten Woche unbedingt korrigieren. Personell waren sie deutlich besser aufgestellt und hatten neben den Stammspielern noch einen Neuzugang. Karin Schererova verstärkt die Oelsnitzer nun mindestens bis zum Ende der Saison. Durch ihren tadellosen Einstieg hoffen natürlich alle, dass sie auch für die kommenden Jahre im Verein bleibt. Das Spiel war von Beginn an, ein Spiel für die Heimmannschaft. Die Gäste wussten nicht, wie sie durch die stabile Abwehr kommen sollten und wenn ihnen dies doch gelang stand da zunächst Rose, später dann Lorenz, die beide souverän hielten. Auch ihre vier Siebenmeter, die sie in den ersten zwanzig Minuten bekamen, konnten sie nicht verwandeln. In diesem Zeitraum führte Oelsnitz schon deutlich, Haller versenkte den elften Treffer für Oelsnitz, wohingegen die Gäste erst zwei Treffer verzeichnen konnten. Mit 15:07 ging es in die Pause. Hochmotiviert ging es nach der Halbzeit wieder aufs Spielfeld. Viel umzustellen oder ändern musste man nicht. Um aber alle ins Spiel zu bringen, veränderte man doch die ein oder andere Position. Dies hatte im Spielverlauf allerdings keinen Abbruch zur Folge, ganz im Gegenteil, Oelsnitz drehte nochmal richtig auf. Sie verkörperten Spaß am Spiel und brachten dies bei Kontern und im Angriffsspiel vor der Zschopauer Abwehr zum Ausdruck. Durch das schnelle Spiel kamen gleich mehrere Oelsnitzer Frauen zum Torerfolg, besonders für Haller war es ein guter Tag, sie konnte sich mit sieben Treffern in die Torschützenliste eintragen. Zschopau war anfänglich leicht irritiert, da sie letzten Samstag deutlich die Nase vorn hatten. Nun hatten sie das Gefühl, auf eine völlig neue Mannschaft zu treffen und wussten recht früh, dass diesmal Oelsnitz die Punkte einfährt. Nach 60 Minuten trennten sich beide Mannschaften mit 32:19, somit sind die Frauen nun wieder auf dem sechsten Tabellenplatz und treffen als Nächstes auf Grüna, die es ebenfalls zu schlagen gilt.   

Lorenz, Rose – Schererova (5), Köster (10/4), Starcevic (6), Papst C., Haller (7), Steudel (2), Popp, Büttner (2)            

Zeitstrafen:  TSV Oelsnitz – 12 Min.                             TSV Zschopau – 4 Min.                                

Siebenmeter: TSV Oelsnitz - 4/4                              TSV Zschopau – 8/2

(kfe)