Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – HC Fraureuth 31:29 (16:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Perfekter Heimabschluss!!!

Im letzten Heimspiel der Saison 2018/2019 konnten die Sperken nochmal einen Erfolg feiern. Im Duell der Tabellennachbarn sicherte man sich mit den 31:29 Heimsieg den vierten Tabellenrang der Bezirksliga. Der Gast aus Fraureuth dagegen rutschte von den fünften Rang auf den sechsten Tabellenplatz ab, da der Verfolger aus Lengenfeld einen knappen Heimsieg landen konnte. Knapp ging es dann auch teilweise in dem Spiel Oelsnitz gegen Fraureuth zu. So waren auch die ersten fünf Spielminuten ausgeglichen mit 3:3. Doch aus diesen Gleichstand konnten die Sperken mit vier Treffern in Folge erstmal eine klare Führung bis zum 7:3 nach neun Minuten ausbauen. Doch diese Führung hatte so nicht lange Bestand. Der Gast aus Fraureuth konnte wieder Tor um Tor aufholen. Schließlich gelang in der 14. Spielminute der Anschluss zum 8:7.  Dies war für die Sperken wieder der Wachmacher, um selbst wieder aktiver zu werden. Immer wieder konnte man bis auf drei Tore wegziehen und diesen Vorsprung die meiste Zeit auch verteidigen. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff gelang dann sogar eine vier Tore Führung mit dem 16:12. Doch da Fraureuth noch einen kleinen Schlussspurt hinlegte, ging es für die Sperken nicht mit einen kleinen komfortablen Vorsprung in die Kabine, sondern nur mit zwei Toren (16:14). Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihren Lauf fort. In den ersten neun Minuten der zweiten Hälfte konnten die Fraureuther vier Treffer erzielen. An sich nichts Besonderes, jedoch war es für die Sperken sehr schmerzlich, da man selbst keinen eigenen Treffer landen konnte. Somit stand es auf einmal 16:18 für die Gäste. Obwohl es kurz vor der Pause noch 16:12 für die Heimmannschaft stand. Doch die zehn Minuten ohne Treffer der Oelsnitzer sowie eine kleine Schwächephase nutzten die Fraureuther eiskalt aus. Dies sah auch Coach Philipp Bechler und nahm eine Auszeit. Bei dieser wurde er auch etwas lauter und rüttelte seine Mannen ordentlich wach. Dies zeigte dann auch sofort Wirkung, denn das Tore werfen klappte wieder. Anstatt das Spiel nun voll an die Gäste zu verlieren, warf man innerhalb der nächsten drei Minuten drei Tore und führte wieder selbst mit 19:18. Zwar konnten die Gäste danach nochmal mit 19:20 in Führung gehen, was jedoch die letzte Führung sein sollte. Danach drehten die Oelsnitzer wieder die Partie und zogen langsam Tor um Tor davon. Als man dann in der 54. Spielminute einen Konter erfolgreich zum 28:23 abschließen konnte, war das Spiel entschieden gewesen. In den letzten fünf Minuten, welche nochmal sehr torreich waren, konnte Fraureuth nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, jedoch war der Sieg der Oelsnitzer zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Mit diesem Sieg, bei dem man zwar nicht seine beste Leistung zeigte, aber in den richtigen Momenten immer da war, verabschiedet man sich von seinen Zuschauern aus der Saison 2018/2019. Nun steht erstmal die Osterpause an und danach noch das letzte Spiel der Saison Auswärts gegen den Tabellendritten in Zwickau. Fest steht, egal wie das letzte Spiel ausgeht, man steht nach dieser tollen Saison auf einen starken vierten Tabellenrang.

TSV Oelsnitz: R.Seidel, K.Püchl – K.Grünwald(2),  D.Puschert(2), D.Schmidt(4), F.Bechler(11/2), F.Schmidt(4), B.Huth(5), M.Stache(1), M.Schieferdecker(2)

Schiedsrichter: Gerstner/Schüller

Strafwürfe: Oelsnitz: 3/2 verw. / Fraureuth: 5/4 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 2 min / Fraureuth: 2 min

(Schmidt)

 

Kreisliga Männer: ESV Lok Zwickau - TSV Oelsnitz II 30:21 (17:9)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball - Oelsnitzer verlieren das Spiel in der 1.Halbzeit

Mit einem deutlichen 30:21 Heimerfolg revanchierten sich die Zwickauer für die erlittene 19:29 Hinspielniederlage. Die schnelle 2:0 Führung für den TSV war allerdings nur Strohfeuer. Im weiteren Verlauf der 1.Halbzeit riss die Heimmannschaft das Spiel immer deutlicher an sich und führte Mitte des 1.Abschnittes bereits mit 10:4. Im Deckungsverhalten war man den Westsachsen klar unterlegen und im Angriff ließ man zu viele Chancen ungenutzt. So war beim Halbzeitstand von 17:9 das Spiel praktisch schon entschieden. Den Teppichstädtern muss man zumindest zu Gute halten, dass man sich nach dem Seitenwechsel nicht kampflos beugte. So konnte man die 2.Halbzeit, vom Ergebnis her (13:12), nahezu ausgeglichen gestalten, was jedoch in Anbetracht der schwachen 1.Halbzeit, am klaren Sieg von Lok nichts mehr änderte.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Scherbaum (1), Müller, B. Schmidt (4), Hirsekorn (10/1), Wandeler (3), P. Bechler (1), Strobel (2), Greinus

(Fränkel)

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – Rotation Weißenborn 23:24 (9:11)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Großer Kampf wird nicht belohnt!!!

Einen harten Brocken bekamen die Sperken zu ihren vorletzten Heimspiel der Saison 2018/2019 in eigener Halle vorgesetzt. Mit der Rotation Weißenborn gastierte der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga bei sonnigen Wetter in der Sporthalle Oelsnitz. Für die Oelsnitzer stand dabei vor allem Wiedergutmachung für die schwache Leistung aus der Vorwoche in Niederwiesa an. Zudem wollte man wie immer seinen Zuschauern eine spannende und gut geführte Partie bieten. Dies bekamen die Zuschauer dann auch geboten. Zwar gab es nicht viele Tore zu bejubeln, aber trotzdem eine bis in die Schlusssekunden spannende und packende Partie. Leider fehlten am Ende den Sperken fünf Sekunden um ein Unentschieden zu retten.

Das Spiel Tabellenvierter (Oelsnitz) gegen den Tabellenersten (Weißenborn) ging zunächst sehr schleppend los. Die ersten Spielminuten waren eher geprägt von Verwarnungen und Zeitstrafen anstatt von Toren. So stand es nach zehn gespielten Minuten erst 1:2 für die Gastmannschaft. Doch so nach und nach nahm die Partie langsam Fahrt auf. Zuerst konnte Weißenborn auf 1:4 und 2:5 davonziehen. Doch Oelsnitz blieb weiter dran. Dank einer starken Deckung hielt man das Spiel offen und konnte in der 20. Spielminute zum 5:5 ausgleichen. Nur eine Minute später gelang dann sogar die erste eigene Führung zum 6:5. Dies war dann aber auch die einzige Führung der Oelsnitzer in diesem Spiel gewesen. Die nun restlichen zehn Spielminuten der ersten Hälfte waren wieder geprägt von Zweiminuten Strafen auf beiden Seiten. Diese gab es nun eigentlich im zwei Minuten Takt für die Teams. Somit konnte sich auf Grund der Dezimierung der Mannschaften auf beiden Seiten kein richtiger Spielfluss finden. Etwas besser zu Recht kam damit der Tabellenführer, welcher am Ender der ersten 30 Minuten mit 9:11 in die Kabine zur Pause ging. Doch trotz des Rückstandes waren die Sperken noch voll im Spiel. Die Deckung stand sehr gut. Auch im Angriff präsentierte man sich gut, ließ aber auch einige freie Chancen liegen. Dies versuchte man mit mehr Konzentration beim Abschluss in der zweiten Hälfte abzustellen und damit den Favoriten aus Weißenborn weiter zu ärgern. Mit zwei schnellen Toren nach Wiederanpfiff gelang dann auch gleich der Ausgleich zum 11:11. Nun war es wieder ein Duell auf Augenhöhe zwischen den beiden Teams. Der Gast aus Weißenborn konnte nun immer ein Tor vorlegen. Den Sperken gelang dann wieder der Ausgleich. So ging das Spiel bis zum 15:15 in der 38. Spielminute. Dann aber konnten sich die Gäste trotz eigener Unterzahl etwas absetzen zum 15:17. Diese kurze Phase, in der bei den Sperken gar nichts lief, unterband der Trainer mit einer Auszeit. Da sammelten sich die Spieler wieder und konnten nach dieser dann wieder zum 17:17 aufschließen. Hier merkte der Gästetrainer, dass das Spiel nun zu kippen schien und nahm seine Auszeit um dies zu verhindern. Danach folgte wieder dasselbe Spiel wie zum Anfang der zweiten Hälfte. Die Gastmannschaft legte vor und die Sperken zogen nach. Selbst einen zwei Tore Vorsprung holte man immer wieder auf. Dies kostete jedoch bei den personell gebeutelten Sperken auch viel Kraft. Trotz allen blieb man weiter dran und so stand es nach 51 Spielminuten 20:20. Somit wurde langsam die Schlussphase dieses Spiels eingeläutet. Und diese bot den Zuschauern nochmal ordentlich Dramatik und Spannung. Zunächst sah es so aus, als ob die Gäste die größeren Kraftreserven hätten. Sie gingen wieder mit zwei Tore in Führung zum 20:22. Die Sperken hatten nun beim Abschluss etwas Pech an den Händen. Nun gab es einige Pfostentreffer, wo man auch den Abpraller nicht zu fassen bekam. Dadurch führte vier Minuten vor Schluss der Gast immer noch mit 21:23. Doch die Sperken gaben sich trotz 56 hart gespielten Minuten nicht geschlagen. Weiterhin kämpfte man wacker gegen die Niederlage an. Als man dann in der Spielminute 59:11 mit einem Siebenmeter zum 23:23 ausgleichen konnte, sah es kurz nach einer gerechten Punkteteilung aus. Doch den Gast blieben noch fast 50 Sekunden für einen letzten spielentscheidenden Angriff übrig. Zunächst verteidigten die Sperken auch sehr gut. Doch 15 Sekunden vor Schluss setzte es noch eine Zeitstrafe. Somit versuchte man mit einen Mann weniger das Remis zu retten. Doch der beste Werfer in der Saison von den Weißenborner fand fünf Sekunden vor Spielende doch noch eine Lücke in der Abwehr und traf zum 23:24 für die Gäste. In den verbleibenden fünf Sekunden schaffte die Sperken zwar noch den Anwurf zu machen. Jedoch musste der Wurf auf Grund der Zeit gleich kurz nach der Mittellinie genommen werden und sorgte so für keine Gefahr mehr. Somit stand am Ende ein 23:24 an der Hallenanzeige, was den Sperken sehr schmerzte. Man investierte sehr viel Kraft um immer wieder den Rückstand aufzuholen um dann am Ende trotzdem mit leeren Händen da zustehen. Doch trotz der Niederlage darf man auch stolz auf die gezeigte Leistung sein. Man spielte immerhin gegen die beste Mannschaft der Liga und stellte diese dank einer bärenstarken Deckung vor Schwierigkeiten. Doch fünf Sekunden fehlten um auch belohnt zu werden.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(4),  S.Haller , D.Schmidt(1), F.Bechler(10/5), P.Wandeler, F.Schmidt(4), B.Huth(2), M.Stache(1), M.Schieferdecker(1)

Schiedsrichter: Erba/Hammerschmidt

Strafwürfe: Oelsnitz: 5/5 verw. / Weißenborn: 2/1 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 18 min plus 1 Disqualifikation / Weißenborn: 8 min plus 1 Disqualifikation

(Schmidt)

 

Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II – TSV Lichtentanne 21:19 (13:11)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball Oelsnitzer können doch noch siegen

Die Oelsnitzer können doch noch siegen. Im Kellerduell gelang den Sperken ein schwer erkämpfter 21:19 Heimerfolg gegen die Westsachsen, womit sie in der Tabelle die Plätze tauschen und nun vor den Lichtentannern den drittletzten Rang einnehmen. Nach einem gelungenen Start (4:1, 6:3) ließen die Hausherren in der Folgezeit den Gast wieder herankommen (6:6). Bei leichten Vorteilen für die Teppichstädter gingen sie durch 3 Tore von Sascha Haller mit einen knappen

2 Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause. Bis Mitte der 2.Halbzeit konnten sich die Oelsnitzer auf 4 Tore absetzen (18:14). Dennoch versäumte man durch zu viele ungenaue Würfe, wobei der Gästekeeper auch stark hielt, einen klareren Vorsprung herauszuwerfen. So kamen die Westsachsen wieder in Schlagdistanz (18:16, 19:17). Nun waren es vor allem die Paraden von Axel Tschöpe, die verhinderten, dass die Gäste noch weiter aufschließen konnten. Nach einen erneuten 4 Tore-Vorsprung (21:17) erzielten die Lichtentanner die letzten beiden Treffer zum 21:19 Endstand.    

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – Scherbaum (1), Müller (1), B. Schmidt (3), Hirsekorn (5), Haller (3), Wandeler (4), P. Bechler (4/3), Michael, Greinus

 

(Fränkel)

 

Bezirksliga Männer: Grün-Weiß Niederwiesa – TSV Oelsnitz 32:23 (12:10)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Eine Auswärtsfahrt zum vergessen !!!
 
Diesen Sonntag Nachmittag werden die Oelsnitzer Handballer schnell aus ihren Gedächtnis streichen. Bei ihren Auswärtsspiel in der Sporthalle in Flöha gegen die dortige Heimmannschaft Grün-Weiß Niederwiesa setzte es eine deftige Klatsche. Somit verloren die Oelsnitzer in dieser Saison alle beiden Spiele gegen die Niederwiesaer. Während man im Hinspiel sich noch über eine knappe Niederlage ärgerte, ärgerte man sich nun über eine in der Höhe unnötige Niederlage. Dabei tat man sich von Anfang an schwer. Dies spiegelte sich in den ersten Minuten auch im Spielstand wieder. So hätte man nach zwei Spiel Minuten durch einen Siebenmeter mit 0:1 in Führung gehen können. Doch der Niederwiesaer Torhüter parierte den Wurf und gab somit den Startschuss für seine Vordermänner. Diese warfen sich nun warm und legten eine drei Tore Führung bis zur fünften Minute hin. Diesen Lauf musste der Oelsnitzer Trainer nun erstmal mit einer Auszeit einbremsen und vor allem seine Spieler wach rütteln. Diese fanden nun auch so langsam in die Partie rein. Nach acht Spiel Minuten konnte man auf 3:2 verkürzen. Doch Niederwiesa könnte sich danach wieder leicht absetzten zum 6:3. Doch auch wenn sich die Sperken im Angriff sehr schwer Taten und auch einige gute Chancen liegen ließen, so blieben sie zunächst doch weiter dran. So konnte man in der 17. Spielminute auf 8:7 verkürzen und schließlich in der 25. Spielminute sogar das erste Mal ausgleichen (9:9). Und damit noch nicht genug. Beflügelt von dieser guten Phase gelang sogar die erste eigene Führung zum 9:10. Doch dies sollte dann auch gleichzeitig die einzige Führung gewesen sein. Bis zur Pause ließ man sich noch drei Tore einschenken und ging so mit einem 12:10 in die Kabine. In der zweiten Hälfte wollte man nun sich wieder von einer besseren Seite zeigen und das Spiel nochmal spannend machen. Dies sah zumindest bis zur 35. Spielminute so aus, als man wieder auf ein Tor zum 14:13 aufschloss. Doch dann war es vorbei bei den Sperken. Man stellte das Handball spielen nun auf unerklärliche Weise ein. Dies nutzten die Niederwiesaer aus und machten aus dem knappen Vorsprung nach und nach einen klaren. Nach 41. Minuten stand es so 18:14 und nur vier Minuten später sogar 22:14. Nun erwachten die Sperken wieder langsam und zeigten wieder etwas Gegenwehr. Doch auf Grund des klaren Rückstandes und auch fehlender personeller Alternativen von der Bank konnte man nicht nochmal herankommen. Bei der Heimmannschaft gelang nun so gut wie alles und jeder Wurf ging rein. Oelsnitz dagegen zeigte sich im Angriff teilweise sehr ideenlos und ergab sich seinen Schicksal. Die Oelsnitzer wurden dann mit der Schlusssirene aus diesem Alptraumauswärtsspiel befreit. Da stand ein klares Ergebnis von 32:23 an der Hallenanzeige, welches auch Aufgrund einer sehr schlechten zweiten Halbzeit verdient war. 
 
 
TSV Oelsnitz: R.Seidel(1)- A.Rauh(7/2), F.Schmidt (2), D.Schmidt(2), F.Bechler(6), B.Huth(5/1), M.Schieferdecker 
 
Schiedsrichter: Gehring/Lippoldes
  
Strafwürfe: Niederwiesa: 4/3 verw. / Oelsnitz: 6/3 verw.
  
Zeitstrafen: Niederwiesa: 4 min / Oelsnitz: 6 min
  
(Schmidt)