Bezirksliga Männer: HV Oederan – TSV Oelsnitz 32:27 (14:14)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Kein Punktgewinn in der Fremde!!!

Mit einer Niederlage im Gepäck kehrten die Sperken zum Samstagabend ins Vogtland wieder zurück. Wie schon so oft in der Vergangenheit gab es wieder einmal nichts zählbares beim Gastspiel in Oederan zu holen. Dabei war das Spiel bis zur 45. Spielminute noch offen gewesen. Doch dann lief bei den Oelsnitzer Handballer nicht mehr viel zusammen. Dies konnten die heimstarken Oederaner ausnutzen und so den verdienten Sieg einfahren.

Dabei war die Anfangsphase des Spieles noch recht verheißungsvoll für die Vogtländer. Man brannte in den Anfangsminuten ein wahres Feuerwerk ab. Nach nur sechs Minuten führte man schon mit 1:6 in der Sporthalle Oederan. Kurz darauf hatte man dann mit einen Siebenmeter die Chance auf 2:7 davon zuziehen. Doch leider ließ man an diesem Tag bei den Strafwürfen die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Gleich drei Siebenmeter ließ man liegen. So stand es also weiterhin 2:6 und im Gegenzug kassierte man eine Zeitstrafe. Diese Überzahl nutzten die Oederaner Spieler super aus. Gegen eine nun fahrig spielende Oelsnitzer Mannschaft schaffte man drei Tore und ließ hinten nichts zu. Dadurch stand es dann, als Oelsnitz wieder auffüllen durfte, nur noch 5:6 für den Tabellenführer. Doch Oelsnitz gab zunächst die richtige Antwort drauf. Mit drei Toren in Folge stellte man wieder eine Führung zum 5:9 her. Oederan gab aber auch nicht klein bei. So wurden sie nach 17 Minuten mit dem Ausgleich zum 10:10 belohnt. Oelsnitz legte nun wieder ein Tor vor und Oederan zog nach. Der Spielstand nach 20 Minuten war so 12:12. Die restlichen zehn Minuten bis zur Pause waren dann von beiden Seiten kein Leckerbissen mehr gewesen. Es fielen nur noch vier Tore und es ging mit einem 14:14 in die Kabine. Dabei hätte Oelsnitz aber mit zwei bis drei Toren führen müssen. Doch leider ließ man zu viele gute Chancen liegen. Mit dem Ziel dies besser zu machen ging es dann in die zweite Hälfte. Doch so richtig gelang dieses Vorhaben nicht. Zwar konnte man immer wieder mit einem Tor in Führung gehen. Doch Oederan gelang dann wieder der Anschluss. So war es bis zum 21:21 in der 45. Spielminute ein spannendes und enges Spiel gewesen. Dann war jedoch im Oelsnitzer Spiel endgültig der Wurm drin. Lief bis dahin in der zweiten Halbzeit schon nicht viel, lief nun überhaupt nichts mehr. Der Angriff war nun nur noch geprägt von Fehlpässen und Unkonzentriertheiten. Und in der Deckung war man immer einen Schritt zu langsam am Gegenspieler dran. All diese Sachen spielten den Oederaner in die Karten. Wie wenn sie nur darauf gewartet hatten, legten sie nun los. Jeder Wurf der nun kam war ein Treffer. Die Hallenanzeige zeigte dann eine 24:21 Führung für die Heimmannschaft an. Diese bauten sie dann sogar noch auf vier Tore aus. Nach 53. Spielminuten beim Stand 27:23 war das Spiel für die Oelsnitzer dann gelaufen gewesen. Zwar versuchte man noch krampfhaft das Ruder umzureißen. Jedoch hatte man kein gutes Händchen mehr beim Abschluss. Die Spieler der Heimmannschaft brachten das Spiel nun noch locker über die Zeit und feierten in ihrem dritten Heimspiel auch ihren dritten Erfolg. Für Oelsnitz heißt es nun das Spiel abhaken und es dann nächste Woche in eigener Halle besser zu machen. Dort steht dann das Spitzenspiel gegen den punktgleichen Zweiten aus Zwickau an. Diese ließen ebenso wie Oelsnitz am Wochenende die Punkte liegen.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(6/1), F.Schmidt(5), S.Haller(3), D.Schmidt(5), F.Bechler, M.Stache, M.Müller(1/1), P.Wandeler(1), A.Rauh(6/2)

Schiedsrichter: Baumann/Gerhard

Strafwürfe: Oederan: 4/4 verw. / Oelsnitz: 7/4 verw.

Zeitstrafen: Oederan: 8 min / Oelsnitz: 6 min

(Schmidt)

 

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – Fortschritt Mittweida 36:34 (20:18)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Torreicher Heimsieg!!!

Nach einer langen Pause von vier Wochen durften die Sperken dieses Wochenende endlich wieder Handball spielen. Mit dem Ergebnis, was nach der langen Ruhephase raussprang, sind die Oelsnitzer dann auch voll zufrieden gewesen. Gegen einen starken Gegner aus Mittweida hatte man am Ende den längeren Atem und fuhr einen Heimsieg ein. Bei diesen Sieg konnten die zahlreichen Zuschauer viele Tore sehen. Doch nicht nur Tore auf beiden Seiten hatte die Partie zu bieten gehabt. Es war eigentlich fast ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Doch in den entscheidenden Phasen waren die Oelsnitzer einen Tick wacher und schneller. Dadurch konnten sie dann nach 60 hart umkämpften Minuten ihren fünften Sieg im sechsten Spiel einfahren.

Das Spiel zwischen den beiden Teams begann dann gleich ohne großes abtasten. Auch die lange Spielpause machte sich bei keinem der beiden Mannschaften bemerkbar. So führte dann erstmal Oelsnitz nach zwei Minuten mit 2:0 und nach vier Minuten mit 3:1. Nach sieben Minuten gelang dann den Gästen der Ausgleich zum 4:4. Diese hatten nun einen kleinen Lauf und konnten sogar erstmals selbst in Führung gehen. So stand es nach zehn Minuten 4:6 für Mittweida. Dies sollte aber auch die einzige Führung für die Gäste in dem Spiel bleiben. Die Oelsnitzer antworteten auf diesen Rückstand mit einen vier zu null Lauf um selbst wieder mit 8:6 in Führung zu gehen. Doch auch Mittweida gab weiterhin nicht klein bei. Sie blieben hartnäckig dran. Angeführt von ihren besten Werfer, Philipp Rogler, konnten sie in der 17. Minute wieder zum 9:9 ausgleichen. Aber Oelsnitz ließ nicht zu, dass das Spiel sich wieder drehen würde. Im Angriff hatten sich die Sperken nun besser auf die Mittweidaer Deckung eingestellt. Mit vielen Kreuzbewegungen und Einläufern brachte man die großgewachsene Deckung der Gäste in Bewegung. Dadurch entstanden immer wieder Lücken, welche man dann eiskalt ausnutzte bzw. einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Vom Siebenmeter Punkt zeigte man sich dann auch nervenstark und konnte alle sechs Versuche im gegnerischen Tor unterbringen. Durch diese Steigerung im Angriffsspiel konnte man dann auch bis zum Pausenpfiff immer mit zwei Toren die Führung halten. Auch nach der knappen Pausenführung von 20:18 wollten die Sperken in Hälfte zwei weiter das Tempo hochhalten und so versuchen weiter davon zu ziehen. Doch auch Mittweida ging das hoche Tempo mit. Dadurch sahen die Zuschauer ein schönes Handballspiel, wo Oelsnitz zunächst den Vorsprung weiterhin halten konnte. Zwar kam Mittweida immer mal wieder auf ein Tor heran, doch dann stellte Oelsnitz schnell den alten Vorsprung wieder her. Jedoch ließ Mittweida nie locker. So schafften sie es dann doch noch in der 47. Spielminute mit einem Tor den Ausgleich zum 27:27. Als es dann zwei Minuten später 28:28 stand, nahm der Oelsnitzer Trainer Philipp Bechler eine Auszeit um seine Spieler nochmal wach zu rütteln und auf die Schlussphase einzustellen. Diese kurze Pause tat den Oelsnitzer Spielern gut. Mit zwei Toren in Folge konnte man in der 52. Spielminute wieder auf 30:28 davon ziehen. Jetzt kam aber eine kritische Phase in dem Spiel. Für Oelsnitz setzte es innerhalb einer halben Minute gleich zwei Zeitstrafen. Nun spielte man in doppelter Unterzahl weiter. Zudem hatte der Gast gleich noch die Chance mit einem Siebenmeter auf ein Tor zu verkürzen. Doch diese machte der Oelsnitzer Torhüter Robert Seidel mit einer Parade zu Nichte. Diese Aktion setzte noch einmal Kräfte bei den Sperken frei. Denn in der doppelten Unterzahl konnte man zunächst sogar auf 31:28 wegziehen. Dann verteidigte man noch in der Abwehr stark gegen die sechs Angreifer und konnte sich den Ball erkämpfen. Diesen Ballgewinn konnte man dann auch noch im gegnerischen Gehäuse unterbringen und führte so sogar mit 32:28 nach 55. Minuten. Dieser Vorsprung reichte dann auch aus. Man brachte das Spiel über die Zeit und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende konnte man nach einer starken Leistung den 36:34 Heimerfolg feiern. So führt man auch weiterhin die Tabelle in der Bezirksliga vor den punktgleichen Handballern des ZHC Grubenlampe Zwickau an.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(9/1), F.Schmidt(3), A.Rauh(2), D.Schmidt(2), F.Bechler(12/5), M.Stache(1), B.Lehmann, B.Leucht(6), M.Schieferdecker(1)

Schiedsrichter: Jäger/Uzun

Strafwürfe: Oelsnitz: 6/6 verw. / Mittweida: 2/1 verw.

Zeitstrafen: Oelsnitz: 8 min / Mittweida: 8 min

(Schmidt)

 

 

Kreisliga Männer: TSV Oelsnitz II - SV 04 Oberlosa IV 16:30 (6:13)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Gegen Tabellenzweiten keine Chance!

Wie bereits im Hinspiel (16:27) zogen auch diesmal die Teppichstädter gegen die Oberlosaer mit 16:30 den kürzeren. Im Duell des Schlusslichtes gegen den Tabellenzweiten kam für die Gastgeber noch erschwerend hinzu, dass man ohne Wechselspieler antreten musste. Nach einer Viertelstunde führten die Gäste bereits 7:3, was sie bis zum Pausenpfiff auf 13:6 ausbauten. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Kräfteverhältnis. Nach 47 Minuten war die Oberlosaer 10-Toreführung (10:20) hergestellt, die sie bis zum Schlusspfiff noch auf 14 Treffer ausbauten.

TSV Oelsnitz II: Tschöpe – P. Bechler (2), Lehmann (8), Scherbaum, Müller (4), Avdiu (1), Goldstein (1)

(Fränkel)

 

 

Bezirksliga Männer: Burgstädter HC– TSV Oelsnitz 22:33 (10:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Souveräne zweite Hälfte!!!

Einen verdienten Auswärtssieg feierten die Sperken am späten Samstagnachmittag in der Sporthalle Burgstädt. Gegen den Aufsteiger Burgstädter HC gingen die Oelsnitzer auf Grund der Tabellensituation als klarer Favorit in das Spiel. Doch wussten die Sperken auch, dass es gegen die punktlosen Burgstädter kein Selbstläufer werden würde. In der Vergangenheit tat man sich immer sehr schwer Auswärts in Burgstädt, was sicherlich auch mit dem Wachsverbot zusammenhängt. Doch diesmal sollte man am Ende die zwei Punkte einfahren. Nach einen nervösen Beginn mit einer durchwachsenen ersten Hälfte, zeigte man in Halbzeit zwei sich wieder von der besten Seite und fuhr am Ende auch einen in der Höhe verdienten Sieg ein. Eine weitere Belohnung für diesen Auswärtssieg war zudem die Tabellenführung für die Sperken. Nach nun fünf Spieltagen steht man auf Grund der besseren Tordifferenz vor den punktgleichen Handballern des ZHC Grubenlampe II auf Tabellenplatz eins.

Die Partie startete dann sehr Tor arm und recht unglücklich für die Sperken. Ihre gut rausgespielten Chancen gingen nicht ins gegnerische Gehäuse rein. Dabei hatte man mehrmals Pech mit Alutreffern. Die Heimmannschaft konnte dies ausnutzen und nach vier Spielminuten mit 2:0 in Führung gehen. Nach dem 2:1 hatte dann Burgstädt mehrmals die Möglichkeit, unter anderem durch zwei Siebenmeter, weiter davon zu ziehen. Doch der an diesem Tag überragende Oelsnitzer Torhüter Robert Seidel, konnte dies verhindern. So blieb es erstmal bis zur achten Minute beim 2:1 für das Heimteam. Nun bekamen die Sperken ihre erste zwei Minuten Strafe. In dieser Unterzahl konnte man jedoch das Spiel drehen. Aus 2:1 machte man mit drei Toren in Folge ein 2:4 in der zehnte Minute. Danach konnte man wieder auffüllen und die Heimmannschaft nutzte erstmal eine Auszeit um sich wieder zu sammeln. Die nun folgenden Minuten waren sicherlich kein Leckerbissen für die Zuschauer. Sie waren geprägt durch Verwarnungen bzw. zwei Minuten Strafen und vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Doch Oelsnitz konnte, selbst in Unterzahl den Vorsprung weiter halten und in der 26. Spielminute das erste Mal mit drei Toren davon ziehen zum 7:10. Zum Pausenpfiff betrug der Vorsprung dann zwei Tore beim Stand von 10:12 für die Sperken. Diese konnten mit ihrer Abwehrarbeit sehr zufrieden sein. Man ließ nur zehn Gegntore zu und hatte die Angreifer der Burgstädter, welche sich mit ihren vielen Kreuzbewegungen manchmal selbst verwirrten, gut im Griff. Das einzige Manko war der Abschluss. Zu viele gute Chancen ließ man liegen. Daher hätte man auch locker mit fünf/sechs Toren in Front liegen können. Auch warnte der Oelsnitzer Trainer seine Mannen davor, nicht wie in den letzten beiden Spielen wieder schlafend aus der Kabine zukommen und den Gegner so wieder ins Spiel zu bringen. Oelsnitz konnte dies dann auch gut umsetzen. Der Vorsprung betrug erstmal weiterhin meist zwei Tore. In der 39. Spielminute kam Burgstädt dann nochmal auf ein Tor zum 15:16 heran. Doch dann hatten die Sperken genug davon. Kontinuierlich bauten sie den Vorsprung aus. Aus dem 15:16 machten sie bis zur 45. Spielminute eine 16:21 Führung. Wieder versuchte der Heimtrainer mit einer Auszeit den Spielfluss der Oelsnitzer zu unterbinden. Doch die Sperken machten da nicht mit. Mit einer ganz starken Deckung sowie einen immer besser haltenden Torhüter im Rücken, ließ man hinten fast nichts mehr anbrennen. Vorne im Angriff machte man nun die Chancen, welche man schon in Halbzeit eins hatte nun auch eiskalt rein. Die Heimmannschaft konnte in Minute 48. noch auf vier Tore zum 19:23 verkürzen. Doch dann folgte innerhalb von nicht mal fünf Minuten die Entscheidung. Bis zur 53. Spielminute gelangen sieben Treffer der Oelsnitzer und man ließ kein Gegentor zu. So stand es 19:30 für Oelsnitz und das Spiel war sieben Minuten vor Spielende entschieden. Trotzdem gaben die Oelsnitzer nicht nach und gaben bis zum Schluss weiter Vollgas. Die letzte Aktion im Spiel sollte dann Oelsnitz besten Spieler gehören. Torhüter Robert Seidel konnte in der letzten Minute den insgesamt sechsten !!! Siebenmeter halten. Mit diesen gehaltenen Siebenmetern sowie zahlreichen weiteren Paraden war er einer der Garanten für den Sieg. Doch auch die restlichen Spieler zeigten, speziell in der zweiten Hälfte eine gute Vorstellung, welche zum verdienten 22:33 Auswärtssieg führte.

Nun steht erstmal eine dreiwöchige Spielpause an. Nach dieser möchten die Oelsnitzer natürlich dort weitermachen, wo sie jetzt aufgehört haben.

TSV Oelsnitz: R.Seidel – K.Grünwald(4), F.Schmidt(5), S.Haller(1), D.Schmidt(5), F.Bechler(7/6), M.Stache(3), M.Müller(1), B.Leucht(4), A.Rauh(3)

Schiedsrichter: Staude/Schmidt

Strafwürfe: Burgstädt: 3/9 verw. / Oelsnitz: 6/8 verw.

Zeitstrafen: Burgstädt: 6 min / Oelsnitz: 8 min

(Schmidt)

 

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz – HSG Sachsenring 31:28 (20:12)

Geschrieben von Robert Seidel am .

Handball: Furiose erste Hälfte!  
 
Einen verdienten Heimsieg feierten die Oelsnitzer Handballer der ersten Männermannschaft am Sonntag in der Sporthalle Oelsnitz. Ausschlaggebend für die zwei Punkte war vor allem eine spektakuläre erste Halbzeit, in der man eine richtig starke Leistung seinen Zuschauern bot. In Hälfte zwei ließ man jedoch speziell beim Abschluss etwas Konzentration vermissen, so dass die Gäste vom Sachsenring wieder etwas herankamen. Am Ende waren es nach einen acht Tore Vorsprung zur Pause, nur noch drei am Ende. Trotzdem war man mit dem Sieg gegen den Verbandsligaabsteiger voll zufrieden und zeigte somit auch die richtige Reaktion nach der bitteren Auswärtsniederlage in Niederwiesa.

Von Anfang an merkte man gleich, dass die Sperken die Niederlage aus der Vorwoche wieder vergessen machen wollten. Zwar brachte man seinen ersten Angriff nicht im gegnerischen Gehäuse unter und bekam dann auch das 0:1. Doch aus diesem machte man bis zur fünften Minute durch einen Siebenmeter vom jüngsten im Oelsnitzer Team, Moritz Müller, eine 3:1 Führung. Die Gäste aus vom Sachsenring konnten kurz danach auf 3:2 verkürzen. Doch kurz darauf setzte es die erste Zeitstrafe im Spiel für die Gäste. Doch Oelsnitz konnte nur den fälligen Strafwurf danach treffen. In der restlichen Zeit der Überzahl sollte kein weiterer Treffer gelingen. Stattdessen kassierte man später selbst die erste Zeitstrafe. Doch in Unterzahl macht man es besser als noch in Überzahl. Beim Spiel fünf gegen sechs blieb man hinten ohne Gegentor und konnte im Angriff zwei wichtige Treffer landen. So stand es nach neun Minuten 6:2 für die Sperken. Diesen Vorsprung von drei bis vier Toren hielt man auch bis zum 9:6 in der 15. Spielminute. Dann zeigte man in den nächsten zwei Minuten die vielleicht stärkste Phase des Spieles. Bis zur 17. Spielminute baute man den Vorsprung auf 13:6 aus. Dabei spielte man sogar noch einen Teil davon in Unterzahl. Doch trotzdem stand man so gut in der Deckung, dass die Gegner keine Lücken fanden. Und vorne zeigte man sich sehr kaltschnäuzig beim eigenen Torabschluss. Die Gäste kamen nun mit der immer besseren Abwehr der Sperken nicht mehr zu recht und wurden dann regelmäßig von dem Oelsnitzer Angriff überrollt. So führte man in der 25. Spielminute sogar mit zehn Toren 18:8. Doch bis zum Pausenpfiff konnten die Gäste noch auf acht Tore herankommen. Dies lag daran, dass Oelsnitz kleine Unkonzentriertheiten im Angriff zeigte, was Sachsenring dann bestrafen konnte. So ging es nach starken 30 Minuten mit einem 20:12 in die Kabine. Doch die Oelsnitzer sollten trotz des großen Vorsprung und das sie das Spiel klar bestimmten gewarnt sein. Auch in der Vorwoche ging man mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause und gab dann das Spiel aus der Hand. Doch in eigener Halle sollte dies nicht passieren. Gleich nach Wiederanpfiff konnte man zum 21:12 den ersten Treffer setzen. Doch dann merkte man, dass der Motor im Angriffsspiel der Sperken stotterte. Vorne wollte der Ball nicht mehr im gegnerischen Gehäuse reingehen. Dies bestraften die Gäste nach und nach und kamen in der 35. Spielminute auf 21:15 heran. Oelsnitz nahm nun gleich eine Auszeit um wieder wach zu werden. Nach dieser zeigte man dann gleich drei Treffer am Stück und führte weiterhin klar mit 24:15. Diesen Vorsprung von meist acht Toren hielt man dann auch. Jedoch hatte man auch mehrmals die Möglichkeit noch weiter davon zuziehen und so den Gästen den endgültigen Knockout zu verpassen. Doch man ließ gute Chancen liegen. In dieser Phase zeigte aber die Nummer eins im Oelsnitzer Tor, Robert Seidel, sein können und wehrte viele Bälle der Gegner ab. Dadurch blieb der Vorsprung konstant, Nach etwa 47. Spielminuten führte man weiterhin mit 29:21. Aber dann wurde das Spiel der Sperken etwas unkonzentrierter. Viele einfache Ballverluste bzw. unnötige Abschlüsse wurden nun gezeigt. Dadurch konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Doch die Gefahr das Spiel aus der Hand zugeben bestand nicht. Am Ende war es zwar ein verdienter Sieg der Oelsnitzer, der jedoch um ein paar Tore höher ausfallen hätte können.
 
  
TSV Oelsnitz: R.Seidel, A.Tschöpe – M.Müller(2/2), F.Schmidt(5), B.Leucht(3), D.Schmidt(5), K.Grünwald(6), B.Lehmann, A.Rauh(1), S.Haller, M.Stache, M.Schieferdecker(1), F.Bechler(8/3)
 
  
Schiedsrichter: Schüller/Schüller
 
  
Strafwürfe: Oelsnitz: 5/6 verw. / Sachsenring: 2/4 verw.
 
  
Zeitstrafen: Oelsnitz: 12 min / Sachsenring: 6 min
 
  
(Schmidt)